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Auto der Zukunft: Pkw- und IT-Branche stecken Claims ab

Die IT-Branche ist dabei, eine zunehmend gewichtige Rolle für das Auto der Zukunft zu übernehmen.
© Foto: Opel

Verdrängungsprozess oder arbeitsteiliges Nebeneinander? Die IT-Branche ist dabei, eine zunehmend gewichtige Rolle für das Auto der Zukunft zu übernehmen.


Datum:
05.01.2015
1 Kommentare

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Das Auto der Zukunft lässt einen neuen Markt entstehen, auf dem Automobilhersteller und Zulieferer nicht mehr allein sind. Die IT-Branche ist dabei, eine zunehmend gewichtige Rolle in diesem Milliardengeschäft zu übernehmen. Mit Blick auf ähnliche Entwicklungen in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte müssen die Pkw-Hersteller aufpassen: "Auch beim PC und bei Mobiltelefonen sind die Hardware-Hersteller von den Anbietern von Software und Diensten ins Abseits gestellt worden", sagt der Chef des Berliner Startup-Unternehmens Advanced Telematic Systems (ATS), Armin Schmidt. 

Allerdings erwartet der Experte Marius Zöllner vom Forschungszentrum Informatik (FZI), dass es zwischen den beiden Branchen keinen Verdrängungsprozess geben wird, sondern eher ein arbeitsteiliges Nebeneinander. Dabei sei es "eine große Herausforderung, diese zwei Welten mit unterschiedlichen Innovationszyklen zusammenzubringen". In dem sich jetzt neu formierenden Markt werde es neben den traditionellen Automobilunternehmen und Zulieferern viele Anbieter neuer Dienste geben: "Autos werden künftig mit Software-Updates und Apps neue Fahr-Funktionalitäten erhalten."

Sicher scheint, dass die Dynamik der Entwicklung nicht mehr so sehr von der Antriebstechnik als vielmehr von den Daten und intelligenten Diensten rund um die Fahrzeugnutzung bestimmt wird. "IT-Unternehmen wie Google und Apple wollen mehr Daten aus dem Fahrzeug nutzen", sagt Schmidt, dessen Firma Software zur Kontrolle der Daten entwickelt und deutsche wie japanische Autobauer zu ihren Kunden zählt. 

Bei einer Verbindung der Auto- und Fahrerdaten mit intelligenten Diensten aus der Cloud - also aus verteilten Rechenzentren im Internet - könnten neue Geschäftsmodelle etabliert werden. "Der Wert der Daten ist enorm", sagt Schmidt. Im Markt sei viel Bewegung. "Jetzt werden die Karten dafür gemischt, der Ausgang ist noch sehr offen." (dpa)

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KOMMENTARE


Derek Finke

05.01.2015 - 16:31 Uhr

Die Parteien setzen im Moment erst einmal Duftmarken, um auszuloten, wo sie stehen und wie weit sie gehen können. Siehe auch hier: http://bit.ly/1xxefxQ


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