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Bilanz: BMW ist auf Kurs

BMW hat seine Jahresziele beim Absatz bereits so gut wie erreicht.
© Foto: BMW

Die Münchener haben ihr Jahresziele beim Absatz bereits so gut wie erreicht. Der Autobauer verkaufte im November weltweit mehr als 170.000 Autos und damit gut 20 Prozent mehr als vor einem Jahr.


Datum:
07.12.2012
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BMW will nach einem weiteren Rekordjahr auch 2013 Bestwerte erreichen. Trotz der Herausforderungen durch die Euro-Schuldenkrise und der weltweit wachsenden Unsicherheit hat sich der Konzern für das kommende Jahr vorgenommen, mehr Autos zu verkaufen – "und wenn es irgendwie möglich sein wird – auch mehr Geld zu verdienen", sagte Finanzvorstand Friedrich Eichiner am Freitag in München.

Die Ziele für das noch laufende Jahr hat der Oberklassehersteller ohnehin bereits fast erreicht. Die Münchner profitieren weiter von der großen Nachfrage in China und den USA. Allein im November verkaufte der Branchenprimus weltweit mehr als 170.000 Autos, ein Plus von gut 20 Prozent. Das Ziel, 2012 mehr Fahrzeuge abzusetzen als im Rekordjahr 2011, hat das Unternehmen damit so gut wie erreicht.

Seit Januar verkaufte BMW weltweit mehr als 1,66 Millionen Wagen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. 2011 waren es insgesamt 1,67 Millionen. "Wir liegen gut im Rennen", sagte Eichiner. Vor allem der neue 3er treibt das Absatzwachstum. BMW ist im Oberklassesegment Marktführer vor Audi und Mercedes-Benz. Die beiden Verfolger haben sich allerdings vorgenommen, die Münchner bis 2020 zu überholen.

Topmärkte: USA vor China und Deutschland

Derzeit hinkt aber vor allem Mercedes-Benz den beiden bayerischen Konkurrenten hinterher. Gerade im wichtigen chinesischen Markt gingen die Verkäufe der Stuttgarter zuletzt sogar zurück, während BMW und Audi ein ums andere Mal zweistellige Zuwachsraten im Reich der Mitte verbuchen. Für BMW ist China inzwischen der zweitwichtigste Markt nach den USA. Der deutsche Heimatmarkt rangiert auf Platz drei.

Insgesamt verkauft BMW in Deutschland noch 17 Prozent des weltweiten Absatzes, doch fertigt der Autobauer seine Wagen noch zu 60 Prozent in heimatlichen Gefilden. Langfristig dürfte dieser Anteil allerdings sinken, die Produktion soll auch bei BMW den Märkten folgen. Dafür investiert das Unternehmen auch in neue Fabriken, etwa in ein neues Montagewerk in Brasilien. Ein Jobverlagerung soll es nicht geben.

X5 muss in die Werkstatt

Die gute Stimmung trübt ein wenig eine neuerliche Rückrufaktion bei BMW. Der Konzern ruft weltweit etwa 240.000 Geländewagen von Typ X5 vorsorglich in die Werkstätten zurück, 30.000 davon in den USA, 50.000 in Deutschland. Bei den Fahrzeugen könnte ein Bolzen im Motorraum ermüden, was bei einem Versagen des Bauteils schlimmstenfalls zum Ausfall des Bremskraftverstärkers führen könnte. (dpa)

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