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Edelmarke: Maserati will Absatz verachtfachen

Maserati-Chef Wester: "Klar, dass man sagt: Die spinnen."
© Foto: Fiat

Die Ziele der Italiener sind mehr als ehrgeizig. Nach 2014 wollen sie bis zu 50.000 Fahrzeuge pro Jahr an den Kunden bringen. Die Hoffnungen ruhen dabei auf drei neuen Modellen.


Datum:
21.05.2012
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Maserati will seine Verkäufe mittelfristig verachtfachen. Die italienische Edelmarke plant nach 2014 mit einem Absatz von bis zu 50.000 Fahrzeugen, wie Maserati-Chef Harald Wester gegenüber dem Magazin „auto motor und sport“ erklärte. Im vergangenen Jahr schlug das Unternehmen lediglich 6.200 Autos los.

Wester: "Klar, dass man sagt: Die spinnen. Die investieren eine Milliarde Euro und träumen davon, mit Maserati von 6.000 auf über 50.000 Einheiten zu kommen." Die Hoffnungen des Managers ruhen vor allem auf dem kleinen Quattroporte, der innerhalb der nächsten zwei Jahre verfügbar sein und auf bis zu 30.000 Einheiten pro Jahr kommen soll. Mit dem Modell will Maserati gegen BMW 5er und die Mercedes E-Klasse antreten.

Doch auch der neue Quattroporte soll zum Erreichen der ehrgeizigen Ziele beitragen. Die nächste Generation soll 2013 auf den Markt kommen und um 50 Prozent zulegen. Wester: "In den besten Jahren lagen wir bei 6.000 Modellen. Mit dem Neuen wollen wir durchschnittlich zwischen 8.000 und 9.000 pro Jahr absetzen."

Dem Bericht zufolge wird der neue Quattroporte größer und trotzdem 150 Kilo leichter ausfallen als sein Vorgänger sowie mit Allrad und Achtgang-Automatik ausgerüstet sein. Motorisiert mit einem neuen Sechszylinder-Biturbo, leistet die Sportlimousine mehr als 450 PS, soll im Verbrauch aber um 25 bis 30 Prozent genügsamer sein. Der Achtzylinder bringt es auf mehr als 500 PS. Ein Zwölfzylinder sei nicht geplant, sagte Wester. Einen Diesel schloss er nicht aus.

Cayenne-Gegner ab 2014

Für das dritte Quartal 2014 ist schließlich ein SUV (Projektname "Kubang", siehe Bildergalerie unten) angekündigt. Es soll in den USA vom Band laufen und mit einem Preis unter 100.000 Euro vor allem dem Porsche Cayenne Paroli bieten. "Wir reden hier nicht mehr von exotischen Produkten, die man als Viertauto fährt", betonte Wester. Viele Maserati-Kunden würden im Quattroporte 50.000 Kilometer pro Jahr fahren. "Die Märkte sind da, die Kunden auch." (rp)


Maserati Kubang

Bildergalerie

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