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Flottenverbrauch: US-Umweltauflagen machen Porsche Probleme

Bis 2016 muss Porsche in den USA einen Flotten-Durchschnittsverbrauch von 5,7 Litern auf 100 Kilometern erreichen.
© Foto: David Hecker/ddp

Bis 2016 muss der Sportwagenbauer einen Flotten-Durchschnittsverbrauch von 5,7 Litern auf 100 Kilometern erreichen. Für die Modelljahre 2012 bis 2015 gibt es noch eine Ausnahmegenehmigung.


Datum:
22.02.2010
2 Kommentare

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Porsche drohen in den USA empfindliche Strafen wegen der künftigen strengen Verbrauchsgrenzwerte für Autos. Der Sportwagenbauer kämpft derzeit auf verschiedenen Wegen, um die von 2016 an drohenden schmerzhaften Sanktionen zu verhindern. "Wir gehen das Problem auf politischer und auf technischer Ebene an", sagte ein Unternehmenssprecher am Montag und bestätigte damit einen Bericht der "Financial Times Deutschland". Hintergrund sind neue Grenzwerte beim Verbrauch, die im kommenden Jahr in Kraft treten - und die Porsche im Augenblick deutlich überschreitet. Noch hat Porsche ein paar Jahre Zeit für eine Lösung. "Für die Modelljahre 2012 bis 2015 haben wir eine Ausnahmegenehmigung bekommen", sagte Porsche-Cheflobbyist Stephan Schläfli der Zeitung. Von 2016 an gelte diese aber nicht mehr. Eine Möglichkeit wäre nach Angaben des Porsche-Sprechers, eine Verlängerung für diese Ausnahmeregelung zu bekommen. Falls dies nicht gelingt, müsste Porsche bis 2016 für die gesamte Fahrzeugflotte eine durchschnittliche Reichweite von 41,4 Meilen pro Gallone erzielen. Das entspricht etwa einem Verbrauch von 5,7 Litern auf 100 Kilometern. Derzeit kommen die Stuttgarter lediglich auf 27 Meilen pro Gallone. "Um den Grenzwert zu erreichen, müssten wir den Verbrauch Jahr für Jahr um rund zehn Prozent senken", sagte Schläfli der Zeitung. In dieser Richtung will Porsche auch große Anstrengungen unternehmen, unter anderem mit einem verstärkten Einsatz von Hybridantrieben. Auch wenn die Verbrauchsnormen 2016 nicht vollständig eingehalten würden, so sei dies vielleicht "zu 80 oder 90 Prozent möglich", sagte der Sprecher.

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KOMMENTARE


R.Viereck

22.02.2010 - 14:01 Uhr

das wird wohl nicht nur für Porsche ein Problem sein in der Zukunft. Was ist mit Ferrari und Co.


Maximilian Fürst

23.02.2010 - 12:00 Uhr

Die "echten" Sportwagenhersteller-Käufer mit den entsprechend kleinen Stückzahlen wird das sicher weniger interessieren, wenn sie 30.000 Dollar mehr oder weniger bezahlen müssen. Beim Volumen-Anbieter Porsche mit der entsprechend anderen Käuferschicht sieht das natürlich anders aus.


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