General Motors (GM) hat dank der großen Nachfrage aus Osteuropa im ersten Quartal in Europa einen neuen Absatzrekord erzielt. Die Opel-Mutter verkaufte von Januar bis März rund 572.100 Fahrzeuge, das waren 3,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, meldete GM am Mittwoch in Zürich. Der Marktanteil ging von 9,7 auf 9,6 Prozent zurück. Die deutlichen Zuwächse in Russland und den osteuropäischen Staaten wie Polen, Bulgarien und Rumänien hätten den Absatzeinbruch in Spanien und Italien nicht ausgleichen können, erklärte das Unternehmen. Die Zahl der Auslieferungen von Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall sank den Angaben zufolge um 2,3 Prozent auf 418.500. Aktuell machen die beiden Hersteller 73 Prozent der Verkäufe im Europa-Geschäft der Gruppe aus. Chevrolet brachte zwischen Januar und März rund 131.570 Einheiten an die Kunden – ein Plus von knapp 30 Prozent. Die Marke war vor allem in Russland gefragt. (dpa/rp)
GM Europe: Absatzrekord trotz Opel-Delle
Die Europa-Sparte des US-Autobauers hat im ersten Quartal so viele Autos ausgeliefert wie noch nie. Gefragt waren vor allem Modelle von Chevrolet. Dagegen bereiten die beiden Schwestermarken Opel und Vauxhall Kopfzerbrechen.