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GM: Nick Reilly vorübergehend Europa-Chef

Interimslösung: Nick Reilly
© Foto: GM

Nach dem Abgang von Carl-Peter Forster soll der 59 Jahre alte Brite das europäische Führungsteam im Tagesgeschäft unterstützen und eine Strategie für den langfristigen Erfolg von Opel/Vauxhall entwickeln.


Datum:
10.11.2009
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GM-Manager Nick Reilly soll Opel aus der Krise führen. Der 59 Jahre alte Brite ist ab sofort für eine Übergangszeit Chef des Europageschäfts von General Motors (GM), wie die Opel-Mutter am Dienstag in Detroit mitteilte. Er solle das europäische Führungsteam im Tagesgeschäft unterstützen und die Entwicklung einer Strategie für den langfristigen Erfolg von Opel/Vauxhall vorantreiben. Reilly bliebt nur vorübergehend im Amt, bis eine langfristige Lösung gefunden wird. GM habe die externe Suche nach einem neuen Opel-Chef bereits begonnen. Der US-Autobauer will nach dpa-Informationen ein europäisches Führungsteam einsetzen, an dessen Spitze nach Möglichkeit ein Deutscher stehen soll. Reilly ist bei GM für das internationale Geschäft verantwortlich. Der bisherige Chef der Adam Opel GmbH, Hans Demant, werde der Geschäftsleitung weiterhin vorstehen und während der Übergangsphase mit Reilly zusammenarbeiten, berichtete das Unternehmen. Nach dem Abgang von GM-Europe-Chef Carl-Peter Forster war auch über ein vorzeitiges Ausscheiden Demants spekuliert worden. GM-Präsident Fritz Henderson hob die umfangreiche Erfahrung Reillys mit den Marken Opel und Vauxhall hervor: "Nick Reilly ist der richtige Mann, um das Unternehmen in dieser Übergangsphase zu führen und an der schnellstmöglichen Normalisierung des Geschäftsbetriebs zu arbeiten." "Starke europäische Führungskraft" gesucht Die Qualifikationen des künftigen Europa-Chefs beschrieb Henderson so: "Es muss eine starke europäische Führungskraft sein, die in der Lage ist, in einem europaweiten Unternehmen zu arbeiten." Der neue Manager müsse die notwendigen Fähigkeiten mitbringen, einen Sinn für Abenteuer haben und eine Herausforderung suchen. Bis ein neuer Opel-Chef gefunden sei, werde es "nicht mehr viele Monate" dauern. (dpa)

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