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GM: Warmer Geldregen für Wagoner

Ex-GM-Chef Rick Wagoner tritt formell zum 1. August zurück.
© Foto: Michael Latz/ ddp

Der gescheiterte Konzernchef erhält in den kommenden fünf Jahren gut acht Millionen Dollar sowie den Rest seines Lebens eine jährliche Rente von rund 74.000 Dollar. Das ist aber weniger, als ihm ursprünglich zustand.


Datum:
15.07.2009
5 Kommentare

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Der gescheiterte GM-Chef Rick Wagoner kann noch mit Millionen-Bezügen rechnen. Der 56-Jährige werde in den kommenden fünf Jahren gut acht Millionen Dollar bekommen sowie den Rest seines Lebens eine jährliche Rente von rund 74.000 Dollar, teilte der US-Autokonzern in der Nacht zum Mittwoch mit. Wagoner, der seit dem Jahr 2000 an der Spitze von General Motors (GM) stand, gilt bei Kritikern als einer der Hauptverantwortlichen für das Milliarden-Desaster bei dem größten amerikanischen Autobauer. Er trat im März angeblich auf Drängen von US-Präsident Barack Obama zurück. GM hatte seit 2004 Verluste von 88 Milliarden Dollar angehäuft. Die Bezüge sind demnach geringer als die Beträge, die Wagoner ursprünglich zustanden. So sollte er in den ersten fünf Jahren eigentlich 4,5 Millionen Dollar jährlich statt der jetzigen 1,64 Millionen bekommen. Außerdem wird Wagoner, der 32 Jahre bei GM verbracht hatte, noch eine Lebensversicherung in Höhe von 2,57 Millionen Dollar ausgezahlt. GM hatte vor wenigen Tagen das Insolvenzverfahren verlassen und soll einen Neuanfang als deutlich kleineres Unternehmen machen. Die Mehrheit hält für die nächsten Jahre der Staat, von dem bereits 50 Milliarden Dollar kamen. Wagoner hatte als GM-Chef seit dem Jahr 2000 schon zehntausende Jobs gestrichen und zahlreiche Werke geschlossen. Zuletzt arbeitete er für ein symbolisches Grundgehalt von einem Dollar. Er wird formell zum 1. August zurücktreten. (dpa)

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KOMMENTARE


Opel-Verkäufer

15.07.2009 - 11:27 Uhr

Lieber Rick „AnDieWandfahrer“ Wagoner, uns kommen die Tränen. Wie willst Du mit diesen Almosen überhaupt überleben. Bitte teile Dir die Kohle gut ein. Sollte sie nicht ganz reichen, könntest Du ja bei den Opelhändlern mal nachfragen, ob sie für jedes verkaufte Fahrzeug event. so ca. 50,- Euro spenden, damit Du Deine Liegestuhlgebühren auf den Bahamas bezahlen kannst. Herzlichst,………. Ein Opel-Verkäufer


Autoschlumpf

15.07.2009 - 18:14 Uhr

Verdient hat er's ja... Aber dass er's auch bekommt, find ich schon eine ziemliche Frechheit und Arroganz gegen über denen, die - auch und gerade dank ihm - nun auf der Straße sitzen!


Roschu-Opel-Verkäufer

16.07.2009 - 07:31 Uhr

Dieser (...) sollte für die Milliardenverluste, die er dem KOnzern verbockt hat, persönlich mit seinem Eigentum haften.Und keine Rente erhalten, wofür???


Mr.T

16.07.2009 - 13:42 Uhr

...da gefallen mir die Franzosen besser... die drohen damit Werke zu sprengen und nehmen Manager als Geiseln!!! Die haben anscheinend erkannt, das man mit Reden alleine nichts und wieder nichts bewirken kann! Die sind endlich aufgestanden und habend gehandelt!


Mr.T

17.07.2009 - 18:00 Uhr

Na bitte ! Es geht doch !!! http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,636742,00.html


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