Auf ihrer steilen Talfahrt drohen den notleidenden US-Autobauern General Motors (GM) und Ford neue Milliardenverluste. Zur Vorlage der jüngsten Quartalsergebnisse an diesem Freitag erwarten Experten tiefrote Zahlen. Die US-Hersteller hoffen unterdessen für ihre Rettung auf zusätzliche Finanzspritzen durch den künftigen US-Präsidenten Barack Obama. Die Chefs der drei verlustreichen US-Autobauer GM, Ford und Chrysler wollten sich der "New York Times" zufolge am Donnerstag mit Spitzenvertretern des US-Repräsentantenhauses treffen und weitere Staatsgelder fordern. Ihre Notlage verschärft sich wegen des immer dramatischeren Einbruchs der Absatzzahlen zusehends. Für Oktober sprachen die Hersteller erst kürzlich wie berichtet vom "schlimmsten Monat seit dem Zweiten Weltkrieg". Die Opel-Mutter GM und Chrysler verhandeln Berichten zufolge weiter über einen Zusammenschluss, benötigen zur Finanzierung aber ebenfalls zusätzliche Milliardensummen. Besonders den beiden börsennotierten Konzernen GM und Ford droht das Geld auszugehen. GM dementierte mehrfach Insolvenzgerüchte. GM fuhr in diesem Jahr bereits einen Verlust von 18,7 Milliarden Dollar ein. Opel hatte im zweiten Quartal noch ein kleines Plus geschafft. Ford erlitt im ersten Halbjahr einen Verlust von 8,6 Milliarden Dollar. Im dritten Quartal lag Analystenschätzungen zufolge das Minus je Aktie bei 0,93 Dollar. (dpa)
Hoffen auf Finanzhilfe: GM und Ford vor neuen Milliardenlöchern
Die beiden amerikanischen Autobauer hoffen nun auf mögliche Finanzspritzen durch den künftigen US-Präsidenten Barack Obama. Derweil verhandeln die Unternehmen weiter über einen Zusammenschluss.