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Hybrid-Modelle: Toyota gewinnt zunehmend Flottenkunden

Toyota ergänzt den Prius in diesem Jahr um den Minivan Prius+ (Foto) und den im Herbst startenden Prius Plug-in.

"Hybrid für alle" ist der aktuelle Toyota-Werbeslogan, und unter diesem Motto stehen auch die jüngsten Markteinführungen des japanischen Herstellers. Auch Flotten zählen vermehrt zu den Kunden.


Datum:
20.07.2012
2 Kommentare

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Die Toyota-Händler können zunehmend Flottenbetreiber als Hybrid-Kunden gewinnen. Dies teilte der japanische Autobauer bei der Vorstellung der neuen Voll-Hybriden mit. So lag der Anteil der Spritsparer an den gewerblichen Zulassungen im ersten Halbjahr 2012 bei 8,6 Prozent, im Gesamtjahr 2011 waren es noch 6,5 Prozent gewesen. Ein Taxi-Unternehmer in München, der 30 Prius Hybrid im 52 Fahrzeuge umfassenden Fuhrpark unterhält, habe zudem ermittelt, dass die alternativ angetrieben Taxen mit 5,75 Litern pro 100 km deutlich wirtschaftlicher fahren als ihre Diesel-Kollegen, die im Mittel 10,1 Liter benötigen. Der Unternehmer errechnete laut Toyota einen Kostenvorteil von 158.000 Euro bei einer jährlichen Fahrleistung von rund drei Millionen Kilometern.

"Hybrid für alle" ist der aktuelle Toyota-Werbeslogan, und unter diesem Motto stehen auch die jüngsten Markteinführungen des japanischen Herstellers, der seit 1997 mehr als vier Millionen Pkw mit Doppelmotor verkauft hat – davon 400.000 in Europa und 45.000 in Deutschland. Neben Prius und Auris zählen auch die Lexus-Modelle CT 200h, GS 450h, LS 600h und RX 450h zur umweltfreundlichen Flotte des Konzerns. 2011 war Toyota in der EU-Erhebung der Flotten-CO2-Emssionen mit nur 122 g/km führend.

Der Prius, der mit inzwischen weltweit mehr als 2,6 Millionen Einheiten die Hybrid-Zulassungen anführt, ist seit 2009 in seiner inzwischen dritten Generation präsent. In 2012 wird die Palette um die Minivan-Variante Prius+ (ab 29.900 Euro) und den im Herbst startenden Prius Plug-in mit Anschluss für die Aufladung der Batterien per Steckdose erweitert.

Der Clou des mit 4.615 mm gegenüber dem Basis-Prius um 135 mm längeren Prius+ ist die dritte (umlegbare) Sitzreihe hinten. Die längs verschiebbaren Sitze der zweiten Reihe ermöglichen auch bei „voller „Besetzung“ ein großzügiges Platzangebot. Dazu trägt auch der Höhen-Zuwachs um 85 mm bei. Innen kommt zudem die nun in der Mittelkonsole unterbrachte kompakte Lithium-Ionen-Batterie dem Platzangebot zugute. Dass mehr Länge und Höhe nicht viel Zusatzgewicht bedeuten, unterstreicht der Prius+ mit nur 125 kg Mehrgewicht gegenüber dem Basis-Modell. Dazu tragen auch das Kunststoff-Panorama-Sonnendach, das 17 kg leichter als ein Glasdach ist und 84 Prozent mehr Wärme-Isolierung bietet, und der Einsatz von Leichtmetall bei.

Yaris Hybrid als Stadtflitzer

Neu ist auch der Yaris Hybrid, der von einem 55 kW / 75 PS starken 1,5-l-Benziner und einem 45 kW / 60 PS leistenden Elektromotor (Systemleistung 74 kW/100 PS) angetrieben wird, der nach EU-Norm lediglich 79 Gramm CO2 je km emittiert, bzw, 3,5 Liter Benzin je 100 km verbrennt. Der Motor ist um 16,5 kg und die 140 Volt-Batterie um elf kg leichter und 148 mm kürzer als im Prius. Um den Yaris Hybrid für den Stadtverkehr agiler zu machen, wurde zudem das Ansprechverhalten optimiert.

Der serienmäßig mit Automatik-Getriebe, Zweizonen-Klimaautomatik und Start-Stopp-System ausgerüstete Yaris Hybrid wird ab 16.950 Euro angeboten. Die UPE des Yaris Hybrid Life u.a. mit Multimedia-Audiosystem "Toyota Touch", gibt Toyota mit 17.900 Euro an (1.320 Euro weniger als der Diesel), der Yaris Hybrid Club (u.a. 16-Zoll-LM-Räder, Dachspoiler, kühlbares Handschuhfach) kostet 19.200 Euro. (bd)


Toyota Yaris Hybrid

Bildergalerie

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KOMMENTARE


Albert Mayer

21.07.2012 - 14:43 Uhr

Dass die Flottenkunden sich um Kosten kümmern macht ja Sinn. Ich fahre meinen Prius 3 zur Zeit mit 3,5 Liter pro 100km (weniger als 6 Euro), im Jahresmittel brauche ich allerdings schon 3,9. Die genannten Verbräuche sind mittels Tankbeleg ermittelt über einige 10-tausend km. Der wichtigste Grund für mich war die bis jetzt zutreffende Aussicht auf "null" Reparaturen und der niedrige Schadstoffausstoss (nur 2% der Stickoxide eines Euro-6 Diesels)


Beate Braun

22.07.2012 - 09:27 Uhr

Interessant! Welche Hersteller bieten denn in welchen Städten dieses Modell an?! Drive now von BMW wird es in Köln geben. DB Rent ansonsten liest man nicht viel. Herzlichen Dank für eine Rückinformation. B. Braun


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