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IAA 2015: Ford zeigt Euro-Edge

Ford präsentiert die Europa-Version des Edge auf der IAA.
© Foto: Ford

Ford will 2016 in Europa 200.000 SUV verkaufen. Dabei soll auch das neue Crossover-Flaggschiff Edge helfen, das man zu diesem Zweck extra über den großen Teich holt.


Datum:
08.09.2015
6 Kommentare

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Ford zeigt auf der IAA in Frankfurt (17. Bis 27. September) die Europaversion des Mittelklasse-SUV Edge. Mitte 2016 soll der aus den USA übernommene Allrader das Crossover-Programm der Marke krönen, die bislang aus dem Mini-SUV Ecosport und dem Kompaktmodell Kuga besteht.

Ford gönnt sich mit dem Edge ein neues Flaggschiff, das nicht nur gegen Modelle wie Kia Sorento und Mitsubishi Outlander antreten, sondern auch ein Klasse höher – bei Premium-Wettbewerbern wie Audi Q5 oder Volvo XC60 – angreifen soll.  Vor allem bei Anmutung und Platzangebot will sich der Edge der nun vorgestellten zweiten Generation mit den Größten messen: Fahrer und Beifahrer sollen trotz etwas geringerer Karosserieabmessungen sogar mehr Raum haben als in einem VW Touareg. Das Gepäckraumvolumen soll ebenfalls in ähnlichen Sphären liegen.

Auch beim Ambiente im edel ausstaffierten und gut verarbeiteten Innenraum will man sich mit der teuren Konkurrenz messen. Ford bezeichnet das Modell entsprechend offensiv als "Premium-SUV". Eigene Akzente setzt Ford mit amerikanisch-bulligen Design. Vor allem der große vollverchromte Kühler mit seinen zwei breiten glänzenden Lamellen fällt auf. In dieser Form ist der Edge in Nordamerika bereits seit Anfang 2015 auf dem Markt. Die neue Euro-Version unterscheidet sich nur in Details.

Diesel mit zwei Leistungsstufen

Der Antrieb hingegen gibt sich dezidiert europäisch. Einziger hierzulande angebotener Motor ist ein 2,0-Liter-Diesel, der wahlweise mit 132 kW / 180 PS oder 154 kW / 210 PS zu haben ist und zwischen 5,5 und 6,0 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern benötigen soll. Den auf dem Heimatmarkt erhältlichen V6-Benziner wird es nicht geben. Ebenso wenig geplant ist ein Hybridantrieb.

Bei der Ausstattung bietet Ford alles auf, was in den Konzernregalen zu finden ist. Zu den neuesten Posten zählen eine adaptive Lenkung, die sich an die aktuelle Geschwindigkeit anpasst und ein Umfeldüberwachungs-System, das beim Ausparken den vorderen und rückwärtigen Querverkehr überwacht. Für Sicherheit im Fond sorgen Gurt-Airbags, wie sie auch in der Mercedes S-Klasse zu haben sind.

Preise für sein neues Europa-Flaggschiff nennt Ford ein halbes Jahr vor Markteinführung noch nicht. Sie dürften sich aber leicht oberhalb des aktuell größten Ford in Europa, des Galaxy, einsortieren. Rund 33.000 Euro scheinen realistisch. (sp-x)


Ford Edge (Europa-Version)

Bildergalerie

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KOMMENTARE


Mr. Mr.

08.09.2015 - 13:30 Uhr

Hossa... das ging ja schnell! Das man so knapp hinter der Hyundai Tucson Markteinführung gleich eine Kopie auf den Markt bringt...lol!!! Da führen die bei Hyundai den neuen Hexagonalgrill ein - flächendeckend auf ihre Fahrzeuge und dann mein man bei Ford kopieren zu müssen! Kein Wunder das es mit denen in den letzten Jahren immer mehr bergab lief. Naja, bin mal gespannt wann Renault mit 4 Ringen antritt.... Die Zeiten eines Taunus und Sierra sind ja auch lange vorbei!


Henry

08.09.2015 - 13:58 Uhr

Haha, da haben Sie wohl etwas verwechselt. Schauen Sie doch mal, seit wann es das Edge Konzept mit dieser Formensprache gibt und wann der Tucson vorgestellt wurde.Zudem braucht man nicht zu kommentieren, welches der beiden Fahrzeuge hochwertiger ist und sich besser verkaufen wird


Helmar H.

08.09.2015 - 15:01 Uhr

Tja, das sieht wohl wirklich nach einer Hyundai - Kopie aus! Der Santa Fe ist ja schon eine Weile auf dem Markt und den Tucson haben sie jetzt angepasst vom Outfit her. Da ich den Tucson letzte Woche fahren konnte (177 PS mit DSG - ein Gedicht!) habe ich meine Wahl schon getroffen. Ford sollte lieber das Garantievolumen nachmachen, anstatt die Optik, dann hätten sie auch wieder mehr Marktanteile. Lieber Henry...auch bei Ford hatte ich mich umgesehen, bei meiner Fahrzeugwahl (auch Nissan und Opel) und die Qualität war bei Ford die mieseste in meinen Augen. Da besteht NACHHOLEBEDARF!!!


Jürgen Böttger

08.09.2015 - 15:58 Uhr

Naja bei das mit dem bei Hyundai kopieren ist ja schon ganz lustig! Wenn man bedenkt das Ford das Design des Grills schon mit dem Fiesta Facelift auf dem Markt gebracht hat, im Jahr 2013, könnte man ja schon fast eher sagen das Hyundai sich da Ideen für den neuen Tucson geholt hat. Aber meiner Meinung nach sind beide Thesen totaler Quatsch. Wenn man will kann bei jedem Fahrzeug Ähnlichkeiten entdecken und sagen DER hat von DEM kopiert. Übertrieben gesagt kopiert Pirelli (1872) auch bei Conti (1871). Beide Reifen sind rund und schwarz. Mein Fazit ist ganz simpel: Ich finde beide Fahrzeuge schön.


nils.K

08.09.2015 - 18:06 Uhr

@Elmar: Was schaut man sich denn bei Opel an, wenn man nach Santa Fe und Ford Edge sucht ??? Den Kleinwagen Mokka oder die Restbestände an antiquierten Antara ?? Wartet erst mal ab, bis die Fahrzeuge von Ford tatsächlich da sind, dann kann man über die Qualität noch immer lästern. Der Mustang von Ford scheint bislang positiv wahrgenommen zu werden.


Vertriebstrainer

09.09.2015 - 08:21 Uhr

Ach liebe Leute - immer dieses Ford-bashing.Seht doch einmal ein, dass die gute Autos bauen - auch qualitativ haven diese Fahrzeuge bei einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis viel zu bieten.Schaut Euch in den Fachpressen um: Van of the year in Dauerfolgen, Best Engine of the Year, Langzeittestsieger, führend in Forschung und Entwicklung. Wer hatte zuerst Rückfahrkameras, Fahrspurassistenten, Blindpsot-Systene, etc. an Bord? Ja - genau die, die kopieren sollen :-)Geht in das Autohaus eures Vertrauens, fahrt ein Ford mal probe - richtig gelesen: erst durch das Fahrerlebnis weiss der Kunde, was er hat.So jetzt den Werbeknopf ausgestellt und euch einen schönen Tag wünschend.Wir sehen uns auf der IAA .


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