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Konzernstrategie: PSA verkleinert Vorstand

PSA-Chef Varin verschlankt den Vorstand mit dem Ziel, den Konzern wieder auf Erfolgskurs zu bringen.
© Foto: Imago/IP3press

Nach der Neuausrichtung von Produktion und Vertrieb straffen die Franzosen jetzt ihr Top-Management. Die Konzernspitze um Philippe Varin besteht künftig aus vier – statt bisher sechs – Vorständen.


Datum:
13.03.2013
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Nach der Neustrukturierung von Produktion und Vertrieb in 2012 strafft PSA Peugeot Citroën jetzt sein Top-Management. Wie der französischen Autobauer am Mittwoch in Paris mitteilte, wird die Führungsmannschaft um Vorstandschef Philippe Varin mit Wirkung zum 2. April 2013 verkleinert. Die Veränderungen, die am Dienstag vom Aufsichtsrat beschlossen wurden, sollen "zur erfolgreichen Umsetzung der Konzernstrategie" beitragen hieß es.

Den Angaben zufolge besteht der Generaldirektionsausschuss künftig aus vier – statt bisher sechs – Vorstandsmitgliedern und neun Direktoren. Neben Varin gehören dem Vorstand Jean-Baptiste de Chatillon (Finanzen), Grégoire Olivier (Asien) und Jean-Christophe Quémard (Programme) an. Peugeot/Citroën-Markenchef Frédéric Saint-Geours und Entwicklungschef Guillaume Faury scheiden aus dem Gremium aus. Während Faury das Unternehmen komplett verlässt, wird Saint-Geours Sonderbeauftragter der Konzernspitze – ebenso wie Claude Brunet, bisher Direktor für Personal, Qualität und Informationssysteme.

Als Direktoren fungieren ab April Maxime Picat (Peugeot), Frédéric Banzet (Citroën), Gilles Le Borgne (Forschung und Entwicklung), Denis Martin (Produktion und Logistik), Yannick Bezard (Einkauf), Philippe Dorge (Human Ressources), Yves Bonnefont (Strategie), Pierre Todorov (Generalsekretär) und Jonathan Goodman (Kommunikation). Die Markenchefs Picat und Banzet berichten direkt an Varin. Damit solle sichergestellt werden, dass "die Organisation in ihrer Gesamtheit das Kundenversprechen jeder der beiden Marken trägt", so das Unternehmen.

PSA leidet sehr unter der Absatzkrise in Europa. Im vergangenen Jahr hatte der Hersteller einen Rekordverlust von gut fünf Milliarden Euro eingefahren. Ein massiver Stellenabbau, eine stärkere Internationalisierung, höherwertige Produkte und die Allianz mit General Motors sollen die Franzosen wieder auf Erfolgskurs bringen. (rp)

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