Mehr als zehn Jahre hat der Lamborghini Gallardo schon auf dem Buckel. Zeit also für einen Nachfolger. Laut dem Magazin "Autocar" will die VW-Tochter auf der IAA in Frankfurt eine seriennahe Studie auffahren. Die Markteinführung des Serienmodells ist für 2014 geplant. Dank neuer Rahmenstruktur aus Aluminium und Karbon soll das Fahrzeuggewicht gegenüber dem 1.500 Kilogramm schweren aktuellen Modell weiter sinken. Die Karosserie ist ebenfalls aus dem Leichtmetall und dem Kohlenfaser-Kunststoff gefertigt. Den Antrieb soll eine überarbeitete Version des 5,2-Liter-V10-Benziners übernehmen, die künftig auf rund 600 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Nm kommt. Unklar ist noch der Name des neuen Sportwagens. Gerüchtehalber könnte er "Cabrera" heißen – wie üblich nach einem spanischen Kampfstier. (SP-X/hh)
Der VW- und Audi-Händler Baden-Auto hat Mitte April eine neue 40 kWp-Solarstromanlage an den Start gebracht. Wie das Autohaus jetzt mitteilte, erzeugt die Anlage jährlich rund 44.000 kWh Strom und vermeidet einen Ausstoß von etwa 31 Tonnen Kohlendioxid (CO2). Bei der modernen Solarstromanlage handelt es sich um 180 Rein-Silizium-Solarmodule inklusive Wechselrichter und Kontrolltechnik. Baden-Auto erfüllt bereits sämtliche Anforderungen des Umweltzertifikates nach Herstellervorgaben. Im Rahmen eines jüngst mit VW abgeschlossenen Elektromobilitätsvertrags investiert das Autohaus auch in Ladestationen. "Elektrofahrzeuge wie den E-Up können umweltbewusste Kunden in Kürze bei uns bestellen", unterstreicht André Garrels, Geschäftsführer der Baden-Auto-Gruppe. (se)
Erik Jonnaert (55) wird neuer Generalsekretär des Verbands der europäischen Automobilhersteller (ACEA). Der Belgier folgt im Herbst auf Ivan Hodac (67), der in den Ruhestand wechselt. Jonnaert war zuletzt bei Procter & Gamble für die Geschäftsbeziehungen für den asiatischen Markt zuständig. Bei dem Konsumgüterkonzern sammelte er nach den Angaben 25 Jahre lang Erfahrungen in regulatorischen Angelegenheiten, Kommunikation und Beziehungsmanagement. (rp)
Vor einem drohenden Verfahren wegen Marktmanipulation bekommt der frühere Porsche-Finanzchef Holger Härter mehr Zeit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Seiner Verteidigung sei eine Fristverlängerung für eine Stellungnahme eingeräumt worden, sagte ein Sprecher des Stuttgarter Landgerichts am Montag. Härters Anwälte haben demnach nun bis Anfang September Zeit, Stellung zu nehmen. Erst danach werde entschieden, ob die Anklage überhaupt zugelassen wird. Hintergrund sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Härter und seinen früheren Chef Wendelin Wiedeking wegen des Verdachts der Marktmanipulation während der Übernahmeschlacht mit VW. (dpa)
Wasserstoff-Brennstoffzellen für Elektroautos sind aufwendig und teuer. Ein neues Katalysatormaterial soll nun die Kosten sinken lassen. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben Elektroden mit einem besonders geringen Platin-Anteil entwickelt. Durch die Mischung des Edelmetalls mit Kupfer und Nickel sinkt sein Anteil um 90 Prozent gegenüber aktuellen Brennstoffzellen. Zusätzlich soll die Reaktionsgeschwindigkeit durch eine oktaedrische Struktur der Metall-Nanopartikel steigen; üblicherweise sind die Teilchen rund geformt. Neben der fehlenden Tankstellen-Infrastruktur gelten die Kosten für Platin sowie die begrenzte Verfügbarkeit des Edelmetalls als größtes Hindernis für die Markteinführung. (SP-X/hh)