Continental will seine Abhängigkeit vom Dieselantrieb verringern. "Was den Diesel angeht, bin ich inzwischen skeptischer. In den USA passiert nicht viel", sagte der Technikvorstand des Automobilzulieferers, Karl-Thomas Neumann, dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). In den USA sehe Conti nur noch wenig Perspektiven für diese sparsame Antriebsvariante, die vor allem die deutsche Autoindustrie gefördert hatte. Diesel könne sich bei den Kunden zwischen Kalifornien und New York nicht durchsetzen. Außerdem gehe der Preisvorteil von Diesel verloren. Deutschlands zweitgrößter Autozulieferer, der als besonders stark in der Dieseltechnologie gilt, setzt künftig auf eine Optimierung des Benzinmotors und auf den Elektroantrieb. "Die Chancen des Elektroautos haben uns alle überrascht. Es ist klar, dass es etliche Verschiebungen geben wird", sagte der Manager. (dpa)
Marktchancen: Conti zweifelt an Diesel-Erfolg in USA
Der Autozulieferer sieht in den Vereinigten Staaten nur noch wenig Perspektiven für den Diesel. Stattdessen will man sich künftig auf die Optimierung des Benzinmotors und auf den Elektroantrieb konzentrieren.