Der Autobauer BMW hat im April ein deutliches Absatzplus verzeichnet. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat sei der Absatz der drei Konzernmarken BMW, Mini und Rolls-Royce um 12,5 Prozent auf 133.205 Wagen gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit. In den ersten vier Monaten wurden gut 485.000 Fahrzeuge verkauft. Dies entsprach einem Zuwachs von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit schnitten die Münchner zwar deutlich besser ab als der Konkurrent Audi, der im April auch wegen des Modellwechsels beim A4 nur auf ein Wachstum von 2,9 Prozent gekommen war. Konkurrent Daimler aus Stuttgart schaffte in seiner Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars im April aber ein Plus von 22 Prozent (wir berichteten). Der Absatz der Marke BMW kletterte im April um 11,6 Prozent auf 111.654 Autos, in den ersten vier Monaten lag der Zuwachs bei fünf Prozent. Gut verkauften sich BMW zufolge vor allem die 1er Reihe, die 5er Reihe sowie der Geländewagen X5. Ungebrochener Beliebtheit bei den Kunden erfreute sich der Kleinwagen Mini. Hier verbesserte sich der Absatz im abgelaufenen Monat um 17,5 Prozent auf 21 463 Einheiten. Zwischen Januar und April kletterte der Absatz um gut 22 Prozent auf mehr als 65.000 Fahrzeuge. Größter Absatzmarkt war Europa mit fast 80.000 verkauften Autos. Dies entsprach einem Zuwachs von gut 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland sprang die Nachfrage nach dem schwachen Vorjahr deutlich an. Hier kletterte der Absatz im April um gut ein Viertel auf rund 30.000 Autos. Auch auf dem schwierigen US-Markt zog der Absatz um knapp 10 Prozent auf gut 31.000 Fahrzeuge an. Vorstandschef Norbert Reithofer hatte bereits Ende April ein Wachstum im höheren einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Für das Gesamtjahr haben sich die Münchner nach gut 1,5 Millionen verkauften Autos im vergangenen Jahr eine weitere Steigerung vorgenommen. Dieses Ziel bekräftigte BMW am Mittwoch nochmals. Bis 2012 will BMW die Absatzmarke von 1,8 Millionen Fahrzeugen knacken. (dpa)
Monatsbilanz: BMW verbucht deutliches Absatzplus
Der blauweiße Autobauer hat im April mit seinen drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce 12,5 Prozent mehr Fahrzeuge absetzen können als noch im Vorjahr. Insgesamt fanden über 133.000 Fahrzeuge neue Besitzer.