Der französische Automarkt kommt wieder schneller in Fahrt. Im Oktober wurden 210.140 Personenwagen neu zugelassen. Das waren 20,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bezogen auf die Verkaufstage betrage der Anstieg sogar 25,6 Prozent, teilte der Branchenverband CCFA am Montag in Paris mit. Einschließlich der leichten Nutzfahrzeuge betrug der Anstieg zwölf Prozent. Die französischen Hersteller legten um ein Viertel zu, wobei Renault mit 34,5 Prozent dem Konkurrenten PSA Peugeot Citroën mit 21,8 Prozent davonfuhr. Größter Gewinner war die Renault-Tochter Dacia mit plus 75,1 Prozent. Die Marke Volkswagen verlor 7,3 Prozent auf 12 753 Zulassungen. Die Marke BMW verlor 17,2 Prozent und Mercedes 12,2 Prozent. Dagegen gewann Opel 35,1 Prozent dazu. Die Pariser Regierung stützt den Automarkt derzeit mit einer Verschrottungsprämie für Altwagen sowie einem Bonus-Malus-System, das den Kauf abgasarmer Fahrzeuge fördert und den von Spritschleudern verteuert. Beide Programme wurden kürzlich bis ins kommende Jahr hinein verlängert. (dpa/rp)
Oktober-Bilanz: Französischer Automarkt wächst um ein Fünftel
Im Oktober wurden in Frankreich über 210.000 Pkw neu zugelassen. Die einheimischen Hersteller legten um rund 25 Prozent zu. Besser als der Markt entwickelten sich auch die Opel-Verkäufe.