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Opel-Kurssuche: GM Europachef-Forster muss weichen

Nach harscher Kritik auf dem GM-Abstellgleis: Europachef Carl-Peter Forster.
© Foto: Steffi Loos/ddp

Nach übereinstimmenden Agentur- und Pressemeldungen wechselt GM die Führung seines Europageschäfts aus. Carl-Peter Forster soll von Nick Reilly abgelöst werden. Auch Opel-Chef Hans Demant steht zur Disposition.


Datum:
06.11.2009
1 Kommentare

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Opel bekommt nach dem Platzen des Verkaufs an Magna eine neue Spitze. Der bisherige GM-Europachef Carl-Peter Forster verlässt nach übereinstimmenden Agentur- und Presse-Informationen den US-Konzern. Auch der bisherige Opel-Chef Hans Demant werde das Unternehmen voraussichtlich nicht mehr führen, verlautete am Freitag aus Unternehmenskreisen. Der 55-jährige Forster hatte sich vehement für einen Einstieg des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna bei Opel ausgesprochen und die Kehrtwende von GM ungewöhnlich scharf kritisiert. Laut "Spiegel Online" liebäugelt GM bereits mit dem US-Manager Nick Reilly als Forsters Nachfolger. Reilly, der bislang für das Asiengeschäft und die Marke Chevrolet verantwortlich war, solle Opel sanieren. GM will das Opel-Management rasch umbilden. "Binnen Tagen oder Wochen" wolle man ein neues Führungsteam für Opel/Vauxhall zusammenstellen, sagte Henderson in Detroit einem Interview mit Journalisten, das auf der GM-Webseite veröffentlicht wurde. Welche Personen künftig der Führungsriege angehören werden, darüber wollte Henderson in dem Interview keine Auskunft geben. "Es wäre unfair unseren Mitarbeitern gegenüber, wenn wir sie nicht zuerst über die Veränderungen informierten", erklärte er. Noch keine offizielle Bestätigung Forster hatte von 2001 bis 2004 an der Spitze von Opel gestanden. Danach war er nach Zürich als Chef von General Motors Europe gewechselt, wozu auch Opel gehört. Der Weggang Forsters wurde offiziell nicht bestätigt.

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KOMMENTARE


Peter Kirchner

07.11.2009 - 09:32 Uhr

Ein Märchen: Es war einmal vor langer langer Zeit im Jahre des Herrnn 2001, da kam ein Mann namens Dr. Forster zu Opel. Er verbesserte die Produktqualität sowie das Image der Marke Opel. Die Fahrzeuge wurden wieder gerne von den Kunden gekauft. Es kam das erste Fahrzeug was unter seiner Regie entwickelt und gebaut wurde, der Opel Insignia und siehe da: Das Fahrzeug gewann sämtliche Preise der automobilen Welt, wurde mit Ehrungen überhäuft und auch sein kleiner Bruder der neue Astra schickte sich an in die Fußtapfen seines großen Bruders zu treten. Nach langen Jahren unter der Herrschaft von General Motors in denen die Marke Opel zu einer wertlosen Hülle verkam und billige Autos nur noch mit dem Opel Logo versehen wurden ( siehe Opel Antara) keimte das zarte Pflänzchen Hoffnung bei den Händlern und der Belegschaft der Adam Opel GmbH das "Ihre Marke" wieder etwas darstellen könnte und an Fahrt gewinnen würde. Die Legende um NEW OPEL wurde geboren und die Sympatie in der Bevölkerung der Bundesrepuplik Deutschland war legendär. Es war wieder schick Opel zu fahren............ Seid dieser Woche ist dieser Traum engültig ausgeträumt! Es kommen wieder die alten Köpfe aus Amerika die kein verständniss für den deutschen oder europäischen Markt haben. Es wird jetzt schon mit einer gnadenlosen Arroganz regiert. Schade um die Marke und die Mitarbeiter. Wir sollten alle beten das den oberen in Amerika doch eines Tages die Erleuchtung kommt Opel etwas selbstständiger werden zu lassen. Und wie heißt es so schön: DIE HOFFNUNG STIRBT ZU LETZT Ich glaube es zwar nicht und habe bereits resigniert, aber vieleicht ließt einer der bei GM-Verantwortlichen diesen Artikel und lässt doch noch etwas vernunft walten. Falls dieser Artikel denn überhaupt erscheinen sollte. Denn im Moment geht ja wohl die Angst um und keiner traut sich gegen den Wahnsinn der Amerikaner (GM) die Stimme zu erheben.


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