Ford hat Stephen Odell zum neuen Präsidenten und Chief Executive Officer der schwedischen Tochter Volvo ernannt. Wie das Unternehmen am Dienstag in Göteborg mitteilte, folgt Odell zum 1. Oktober auf Fredrik Arp, der den Premium-Hersteller nach drei Jahren an der Spitze auf eigenen Wunsch verlässt. Der 53-Jährige berichtet an Lewis Booth, Executive Vice President von Ford und Aufsichtratsvorsitzender der Volvo Car Corporation. Odell trat 1980 in den Ford-Konzern ein. Nach Führungspositionen bei Jaguar and Mazda wurde er 2005 Vice President für Marketing, Vertrieb und Service bei Ford Europa. Seit April 2008 verantwortete er dort als Chief Operating Officer auch die Bereiche Produktentwicklung, Produktion und Einkauf. Die Personalie könnte als Indiz dafür gewertet werden, dass Ford an Volvo festhält. Zuletzt wurde immer wieder spekuliert, dass der mit Milliardenverlusten kämpfende US-Konzern nach dem Verkauf von Land Rover und Jaguar auch die schwedische Marke zur Disposition stellen könnte. Volvo selbst verordnete sich erst Ende Juni wegen eines Verlusts im ersten Quartal ein Kostensenkungsprogramm (wir berichteten). In Zuge dessen will sich das Unternehmen weltweit von 2.000 Mitarbeitern trennen. (rp)
Personalie: Führungswechsel bei Volvo
Ford hat Stephen Odell zum neuen Präsidenten und CEO der schwedischen Tochter ernannt. Er tritt zum 1. Oktober die Nachfolge von Fredrik Arp an, der den Hersteller nach drei Jahren an der Spitze auf eigenen Wunsch verlässt.