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PSA/Mitsubishi: Zusammenarbeit ja, Verflechtung nein

PSA Peugeot Citroën und Mitsubishi wollen ihre derzeitigen Kooperationen ausbauen.
© Foto: Archiv/AHO-Montage

PSA Peugeot Citroën und Mitsubishi wollen ihre derzeitigen Kooperationen weiter vertiefen. Einer gegenseitigen Kapitalbeteiligung geben die Konzerne unter den "aktuellen Umständen" dagegen keine Chance.


Datum:
03.03.2010
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PSA Peugeot Citroën plant keinen Einstieg beim japanischen Partner Mitsubishi Motors. Unter den derzeitigen Umständen sei eine Kapitalverflechtung nicht angebracht, teilten die Hersteller am Mittwoch auf dem Automobilsalon in Genf mit. Seit längerem wurde über eine Kapitalallianz der beiden Unternehmen spekuliert, nachdem der französische Konkurrent Renault seit langem bereits mit dem japanischen Nissan-Konzern verflochten ist. PSA und Mitsubishi arbeiten bereits seit mehreren Jahren zusammen. Diese Partnerschaft wollen die beiden Hersteller ausbauen. Im schrumpfenden europäischen Markt will PSA seinen Konkurrenten Anteile abjagen. In Europa werde mit einem Rückgang des Marktes um neun Prozent gerechnet, "der PSA-Konzern will besser abschneiden als der Markt", sagte Generaldirektor Jean-Marc Gales der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX in Genf. Der Autohersteller will sich Marktanteile aber nicht über Rabatte erkaufen. "Das ist besonders im Hinblick auf den deutschen Markt der falsche Weg", sagte Gales, der beide Marken Peugeot und Citroën verantwortet. Für Deutschland wird nach dem Jahr der Abwrackprämie für 2010 mit einem massiven Marktrückgang um rund eine Million Fahrzeuge auf rund 2,8 Millionen Autos gerechnet. "Wir wollen das Flottengeschäft deutlich ausbauen", sagte Gales. Dabei sieht er das Unternehmen auf gutem Weg, sein Ziel zu erreichen, bis 2012 den Marktanteil im Flottengeschäft auf 18 Prozent zu erhöhen. Im Januar habe der Anteil 16 Prozent betragen. Daneben setzt der Hersteller zunehmend auf Elektro- und Hybridfahrzeuge. "Umweltfreundliche Antriebe sind neben Design der zweite Hauptpfeiler unserer Konzernstrategie." 6.000 Reservierungen für Peugeot Ion und Citroën C-Zero Als erster europäischer Hersteller bringt PSA Ende des Jahres mit den Modellen Peugeot Ion und Citroën C-Zero reine Elektroautos auf den Markt. Die Wagen mit einer Reichweite von 130 Kilometern sollen in Frankreich unter 30.000 Euro kosten. Bei der Kalkulation seien 5.000 Euro staatliche Förderung abgezogen, erläuterte Gales. "Für beide Marken zusammen liegen fast 6.000 Reservierungen vor." Anfang nächsten Jahres folgt dann der Peugeot 3008 mit Diesel-Hybridantrieb. Die Kombination aus Diesel- und Elektromotor soll später auch im Citroen DS5 zum Einsatz kommen und anschließend für weitere Modelle verfügbar sein. Während die Schwestermodelle Ion und C-Zero auf Basis des Mitsubishi i-MIEV entwickelt wurden, um schnell mit einem Elektrofahrzeug auf den Markt zu kommen, sei der Hybrid "eine 100 Prozent PSA-Eigenentwicklung", sagte Gales.

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