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Renault-Chef: Keine Angst vor dem Google-Auto

Carlos Ghosn bereitet Googles selbstfahrendes Auto keine großen Sorgen.
© Foto: Renault

Carlos Ghosn bereitet Googles selbstfahrendes Auto keine großen Sorgen. Er glaubt, die Amerikaner versuchen damit vor allem, ihre Innovationen bei großen Herstellern unterzubringen.


Datum:
04.06.2014
2 Kommentare

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Googles selbstfahrende Autos müssen etablierten Herstellern nach Einschätzung von Renault-Chef Carlos Ghosn keine großen Sorgen bereiten. Fahrzeuge zu bauen, mache viel Arbeit und die Margen seien vergleichsweise gering, sagte der Manager am Dienstag bei einer Veranstaltung zum Thema "Das Auto der Zukunft" in Paris. Er vermute, dass Google über den jüngst vorgestellten Prototyp seines eigenen selbstfahrenden Wagens vor allem Wege suche, seine Innovationen bei großen Herstellern unterzubringen.

Ein Auto, in dem gar keine Fahrer mehr vorgesehen sei, werde zudem rechtlich wohl noch lange verboten bleiben, ergänzte Ghosn in Anspielung auf Haftungsfragen. "Das Problem ist nicht die Technologie, das Problem ist die Gesetzgebung." In naher Zukunft werde es deswegen vorerst nur autonom fahrende Autos geben, in denen ein Fahrer die Kontrolle übernehmen könne. Er rechne mit einer Zulassung der ersten autonomen Fahrzeuge ab 2018, sagte Ghosn.

Google hatte jüngst in einem Blogeintrag einen ersten Prototypen seines eigenen selbstfahrenden Fahrzeugs vorgestellt (wir berichteten). Die Vision sind kleine Zweisitzer mit Elektro-Antrieb, die komplett auf Lenkrad sowie Brems- und Gaspedale verzichten. Zunächst sollen rund 100 Testfahrzeuge gebaut werden. (dpa)

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KOMMENTARE


Mr. Digital

05.06.2014 - 08:26 Uhr

"Niemand wird jemals mehr als 640 KB RAM brauchen" (Bill Gates), "Die Titanic ist unsinkbar" (Harland & Wolff), "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten" (Walter Ulbricht), "Niemand braucht zu Hause einen Computer" (Ken Olson). Und jetzt er.


Oliver Mayer

05.06.2014 - 09:22 Uhr

nicht zu vergessen Wilhelm der II "Das Automobil ist nur eine vorrübergehende Erscheinung, ich glaube an das Pferd"


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