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Rendite: Audi profitiert stark vom VW-Verbund

Audi-Finanzchef Axel Strotbek: "Sehr gute operative Ergebnisse"
© Foto: Audi

Laut Finanzchef Axel Strotbek liegt die Rendite der Ingolstädter in den ersten drei Quartalen trotz Krise bei mehr als fünf Prozent. Am branchenweiten "Wettsparen" will sich der Premiumhersteller vorerst nicht beteiligen.


Datum:
23.10.2009
2 Kommentare

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Die VW-Tochter Audi ist dank Kostenvorteilen aus dem Konzernverbund wirtschaftlich weiter im Aufwind. "Unsere Rendite wird in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres trotz Krise bei mehr als fünf Prozent liegen", sagte Finanzvorstand Axel Strotbek der "Financial Times Deutschland" (Freitag). Für das dritte Quartal stellte der Manager "sehr gute operative Ergebnisse" in Aussicht. Die Zahlen will der Ingolstädter Autobauer am 30. Oktober veröffentlichen. Neben dem angekündigten Aufstieg zum verkaufsstärksten Premiumhersteller (wir berichteten) wolle Audi auch künftig wirtschaftlich "im Wettbewerbsvergleich langfristig die Nase vorn haben", so Strotbek. An dem branchenweiten "Wettsparen" in den Bereichen Forschung und Entwicklung will sich das Unternehmen nicht beteiligen. "An Produktinvestitionen haben wir nicht gespart und werden wir auch künftig nicht sparen", sagte er. Audi investiere jedes Jahr rund zwei Milliarden Euro in neue Produkte und Technologien. Im Gegensatz zu Daimler und BMW profitiert Audi laut Zeitung durch Kooperationen mit Schwestermarken im VW-Konzern von Einsparmöglichkeiten bei Material- und Entwicklungskosten. Das Unternehmen plant, seine Modellpalette bis 2015 auf mehr als 40 Fahrzeuge auszubauen, davon mehrere im Kleinwagensegment. Bis dahin sollen auch die Konkurrenten beim Absatz überflügelt werden. (rp)

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KOMMENTARE


Hans von Ohain

23.10.2009 - 14:20 Uhr

Es ist schon traurig, dass sich der Hersteller "im Konzernverbund" dumm und dämlich verdient, das Gleiche seinen Händlern aber schon im Grundsatz verweigern mächte. (...)


C. Ullrich

23.10.2009 - 14:58 Uhr

Nehmt die Zahlen nicht so ernst. Die "Führerschaft" in der Profitabilität ist nur ein Ziel von Audi. die Nr. 1 zu werden. Und nichts ist leichter als das. Man kauft die Zulieferteile von der Mutter zu Preisen unter oder nahe an den Entstehungskosten, verkauft die eigenen Motoren aus Ungarn zu überhöhten Preisen. So wird der Gewinn von VW zu Audi verlagert und das ganze nachher mittels Gewinnabführungsvertrag wieder heim geholt in den Konzern. Nach Außen sieht Audi makellos aus. Es kann jedenfalls nicht anders sein: Bei sinkenden Absatzzahlen, sinkende Margen wegen Product-Downsizing, Unterauslastung der Produktion, hohe Vermarktungskosten wegen der Rabatte und Verkaufsaktionen, gewaltige Verluste im USA-Geschäft wegen des fehlenden "Natural Hatching" immer noch 5 % Gewinn? Auch in Ingolstadt kann man nicht zaubern, selbst wenn man bisweilen zu tut.


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