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Rettungsplan: Gericht gibt GM weitere Kredite frei

GM will das Insolvenzverfahren innerhalb von 60 bis 90 Tagen beenden.
© Foto: GM/Pixelio.de/AHO-Montage

Das New Yorker Insolvenzgericht hat am Donnerstag dem angeschlagenen Autobauer auch den Rest der beantragten 33,3 Milliarden Dollar zur Finanzierung seines Rettungsplans freigegeben.


Datum:
25.06.2009
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Der ums Überleben kämpfende US-Autobauer General Motors (GM) hat grünes Licht für die weitere Finanzierung seines Rettungsplans bekommen. Das Insolvenzgericht in New York gab am Donnerstag auch den Rest der insgesamt beantragten 33,3 Milliarden Dollar an Regierungskrediten frei. Zuvor war davon bereits knapp die Hälfte an die bisherige Opel-Mutter geflossen. GM will sein Anfang Juni gestartetes Insolvenzverfahren mit Gläubigerschutz binnen 60 bis 90 Tagen beenden. Zur Rettung ist vorerst eine weitgehende Verstaatlichung des größten US-Herstellers geplant. Eine entscheidende Anhörung dazu ist für kommenden Dienstag (30. Juni) angesetzt. Als nicht ganz unbegründet erweisen sich mittlerweile die bei GM immer wieder geäußerten Befürchtungen eines Imageverlustes im Fall einer Insolvenz. Das zeigt ein Blick auf aktuelle Umfragen in den USA, die die Hamburger Marketingfirma Ad.monitoring zusammengetragen hat. Demzufolge zeige die Mehrheit der amerikanischen Konsumenten wenig Neigung, ein Auto von einem Unternehmen zu kaufen, das sich in der Insolvenz befindet und nur mit staatlicher Hilfe überlebt. In einer Analyse von Rasmussen Reports etwa äußerten 41 Prozent der Verbraucher sogar die Befürchtung, dass die Qualität der GM-Produkte leidet, solange die Regierung die Geschicke des Unternehmens lenkt. Diese öffentliche Wahrnehmung deckt sich mit der Erkenntnis von BIG Research, dass nur 14 Prozent den Kauf eines GM-Modells erwägen, solange der Staat Regie führt. Ford als Nutznießer? Nach Einschätzung der Marketingexperten könnte Ford als Gewinner aus der aktuellen US-Autokrise hervorgehen. In einem Meinungstest von Fox News standen 48 Prozent GM eher wohlwollend gegenüber, bei Chrysler waren es 46 Prozent. Ford übertraf seine beiden Konkurrenten mit 72 Prozent Zustimmung deutlich. Das Unternehmen kommt derzeit als einziger der drei großen US-Autobauer ohne Staatshilfe aus. (dpa/rp)

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