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"Schraubenkönig": Würth nicht mehr vorbestraft

Reinhold Würth: "Ich habe nie einen Cent Schwarzgeld gehabt. Das war alles aufgebauscht."
© Foto: Michael Latz/ddp

Der Unternehmer hatte schließlich einen Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung akzeptiert und 3,5 Millionen Euro Strafe gezahlt. Jetzt wurde die Vorstrafe fristgemäß aus den Strafregistern gelöscht.


Datum:
18.06.2012
1 Kommentare

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Der "Schraubenkönig" Reinhold Würth ist erleichtert, dass seine Vorstrafe wegen Steuerhinterziehung fristgemäß aus den Strafregistern gelöscht worden ist. "Es war lästig", sagte der 77-jährige Milliardär, der den weltweit tätigen Handelskonzern Würth aufgebaut hat, in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Montag). "Bei einer Chinareise bekamen während meiner Vorstrafen-Zeit die Kollegen ein Visum für sechs Monate und ich für 14 Tage."

Die Staatsanwaltschaft hatte 2008 gegen Würth wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Er hatte schließlich einen Strafbefehl akzeptiert und 3,5 Millionen Euro Strafe gezahlt. "Ich sage Ihnen beim Leben meiner Kinder: Ich habe nie einen Cent Schwarzgeld gehabt. Das war alles aufgebauscht", sagte Würth der Zeitung. Er hoffe, dass ihn die Menschen "nicht als Gauner in Erinnerung behalten".

Reinhold Würth hat den Schrauben-Handel der Familie in Künzelsau (Hohenlohe) zu einem Montage- und Befestigungskonzern ausgebaut, der zehn Milliarden Euro Umsatz macht. Seine Nachfolge hat er geregelt. Dem fünfköpfigen Aufsichtsrat der Stiftung sollen neben drei Familienmitgliedern auch zwei externe Stiftungsräte angehören, die zudem ihre Nachfolge selbst bestimmen. Sie sollen eingreifen können, "falls die Familie etwas Verrücktes macht". (dpa)

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KOMMENTARE


Dieter M. Hölzel

18.06.2012 - 12:31 Uhr

Völlig wertfrei fragt so mancher geneigte Leser, welche "Haltedauer" Punkte in Flensburg haben ?


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