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Subaru Levorg: Der Erbe des Legacy

Den Subaru Levorg gibt es nur mit einem 1,6-Liter-DIT-Benziner mit 170 PS.
© Foto: Subaru

Mit dem neuen Allradkombi Levorg will Subaru junge Familien und sportliche Fahrer gleichermaßen ansprechen. Die Marke plant mit 1.600 Einheiten in den kommenden zwölf Monaten.


Datum:
25.09.2015
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Von Manuel Eder

Mit dem Subaru Levorg Sportstourer, der ab dem 26. September im Handel zu haben sein wird, will Subaru die Lücke zwischen Outback und Impreza schließen. Das Einstiegsmodell in der Ausstattungsvariante "Trend" wird ab 28.900 Euro zu haben sein, die Linie "Comfort" startet bei 31.400 Euro, die Sportversion ab 34.900 Euro. Motorisiert sind alle Varianten mit dem neuen 1,6-Liter-DIT-Benziner mit 125 kW / 170 PS, bei dem die Marke erstmals einen Boxermotor mit einer Start-Stopp-Automatik kombiniert. Nach den Worten von Volker Dannath, Geschäftsführer von Subaru Deutschland, ist keine Dieselvariante für das Modell geplant.

Der Levorg tritt in die Fußstapfen des Legacy, der in Europa künftig nicht mehr angeboten wird. Mit dem neuen Modell will Subaru diesen Stammkunden eine Alternative bieten. Der Levorg soll die Alltagstauglichkeit des Legacy Kombi mit der Sportlichkeit des WRX STI kombinieren, und so junge Familien und sportliche Fahrer ansprechen. Für potenzielle Neukunden verortet sich Subaru daher im Marktumfeld von Modellen wie Mazda6 oder Volvo V60. Die Fahrzeugabmessungen reihen den Levorg zwischen der vorigen und der aktuellen Version des Legacy ein. Die Marke will damit auf dem europäischen Markt unterhalb des traditionell von deutschen Herstellern dominierten E-Segments punkten. Die Rolle des größten Modells der Fahrzeugpalette übernimmt der Outback, der bereits im Frühjahr neu vorgestellt wurde (wir berichteten).

Zufrieden mit der Marktentwicklung

Als Volumenziel peilt Subaru für Europa in den kommenden zwölf Monaten 8.000 Einheiten des neuen Modells an. 20 Prozent davon werden die Verkäufe in Deutschland beitragen, so Dannath. "Wir sind zuversichtlich, diese 1.600 Einheiten zu erreichen, denn 25 Prozent davon liegen als Vorbestellungen bereits bei uns vor und sind schon in Japan geordert." Mit dem Verlauf des laufenden Jahres zeigte sich Dannath am Rande der Fahrzeugvorstellung zufrieden: "Wir werden 2015 knapp sechs Prozent mehr Fahrzeuge verkaufen als im Vorjahr, was ungefähr der Steigerung des Gesamtmarktes in Deutschland entspricht. Bei der Einordnung ist es aber wichtig zu wissen, dass Subaru 90 Prozent seiner Fahrzeuge im Teilsegment der Privatkunden absetzt, das jedoch seit Jahren rückläufig ist. In diesem Marktumfeld dennoch vergleichbar mit dem Gesamtmarkt zu wachsen, ist daher ein großer Erfolg für uns. Grund hierfür seien vor allem der neue Outback sowie der Forester Diesel in Kombination mit dem Automatikgetriebe Lineartronic. Per Januar bis August 2015 zählte das Kraftfahrt-Bundesamt 4.242 verkaufte Subaru in Deutschland – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von knapp fünf Prozent.

Mit Blick auf die Händler bekräftigte der Subaru Deutschland-Chef erneut seine Strategie, sich bewusst als Nischenanbieter positionieren zu wollen: "Als kleine Marke haben wir uns vor rund zweieinhalb Jahren von unrentablen Geschäften konsequent verabschiedet. Dazu zählen überdimensionale Tageszulassungen, Vorführwagen oder das Vermietgeschäft. Für uns ist es wichtig unseren Händlern ein Umfeld zu bieten, dass ihnen langfristig ein gutes und profitables Geschäft sicherstellt." Als Ergebnis dieser Strategie wertet Dannath zudem die stabilen Restwerte der Fahrzeuge der Marke.

Facelift für Impreza und XV noch in diesem Jahr

Für die kommenden Monate und den Start ins Jahr 2016 stellte Dannath bereits weitere Neuerungen in Aussicht. So werde noch im Dezember ein neues Modelljahr des Subaru XV mit zahlreichen Verbesserungen an den Start gehen. Ebenfalls von einer Modellpflege noch bis Ende des Jahres profitiert der Subaru Impreza, der künftig zusätzlich zum bekannten 1,6 Liter Motor noch mit einem weiteres Aggregat mit zwei Litern Hubraum und 150 PS zu haben sein wird.


Subaru Levorg

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