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Toyota: "E-Auto noch kein marktfähiges Geschäftsmodell"

Toyota liefert im Dezember den neuen EQ im Rahmen eines Feldtests in Japan und den USA aus.
© Foto: Toyota

Toyota sieht derzeit keinen Markt für reine Elektrofahrzeuge. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf dem Hybridantrieb. Nichtsdestoweniger testen die Japaner ab Dezember den batterieelektrischen iQ.


Datum:
25.09.2012
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Toyota sieht derzeit keinen Markt für reine Elektroautos. "Dahinter steht noch kein marktfähiges Geschäftsmodell", sagte ein Sprecher von Toyota Deutschland am Dienstag. Das Unternehmen werde jedoch seine bisherige Strategie weiter verfolgen und im Dezember dieses Jahres das neue EQ zunächst im Rahmen eines Feldtests an ausgewählte Kunden in Japan und den USA ausliefern. Ein Verkaufsstart in Europa sei derzeit nicht geplant, so der Sprecher.

Statt Elektro setzt Toyota mittlerweile verstärkt auf Wasserstofffahrzeuge und vor allem Hybridmodelle mit kombiniertem Elektro- und Verbrennungsmotor. Am Montag hatte der Konzern angekündigt, bis Ende 2015 insgesamt 21 neue Hybrid-Modelle auf den Markt zu bringen.

Von diesen Autos verkauften Toyota und die Premiummarke Lexus zwischen Januar und August 2012 8.790 Einheiten in Deutschland. "Das zeigt, dass der Hybridantrieb in den Köpfen der deutschen Autofahrer angekommen ist", erklärte Landeschef Ulrich Selzer. Europaweit rollten im gleichen Zeitraum 64.526 Toyota-Hybride zu den Kunden. Weltweit waren es 742.739 Fahrzeuge, und bis zum Jahresende sollen es erstmals über eine Million sein.

Toyota EQ: Für die Kurzstrecke

Den batterieelektrischen iQ hatte Toyota bereits mehrfach als Concept Car vorgestellt. Auf dem Pariser Autosalon präsentieren die Japaner den Stadtflitzer nun in seiner endgültigen Version. Der elektrische Antriebsstrang basiert auf dem vielseitig adaptierbaren "Hybrid Synergy Drive" des Herstellers. Der EQ ist vor allem für Kurzstrecken gedacht: Pro Batterieladung soll er eine Reichweite von 85 Kilometern haben.

Nur eine Viertelstunde soll es dauern, bis die leergefahrene Lithium-Ionen-Batterie zu 80 Prozent wieder aufgeladen ist. 100 Prozent dauern drei Stunden. Weil ein neu entwickelter, flacher und extrem kompakter Akku verbaut wurde, geht kein Platz für Passagiere oder Gepäck verloren. Die Elektroversion ist mit 3,12 Meter Länge 135 Millimeter länger und wiegt 125 Kilogramm mehr als ihr Benzinpendant. Hinter einer Klappe in der Frontpartie steckt der Stromanschluss.

Der Toyota EQ leistet 47 kW / 64 PS und ein maximales Drehmoment von 163 Nm. Für den Sprint von Null auf 100 km/h vergehen 14 Sekunden – und die Höchstgeschwindigkeit gibt Toyota mit 125 km/h an. (dpa/rp/mid/feb)

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