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Trollhättan: Saab-Bänder rollen wieder

Im Saab-Hauptwerk sollen wieder Autos gebaut werden.
© Foto: Imago/Kamerapress

Im ehemaligen Saab-Hauptwerk in Westschweden wird knapp zwei Jahre nach der Pleite wieder gearbeitet. Neu ist das, was künftig produziert wird, nicht. Doch der Investor hat Pläne.


Datum:
20.08.2013
12 Kommentare

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Offenbar hat Schweden einen traditionsreichen Autobauer zurück: Wie die Tageszeitung "Aftonbladet" berichtet, hat die Autoproduktion in dem vor knapp zwei Jahren geschlossenen Saab-Werk in Trollhättan wieder begonnen. Auch von anderer Seite wird bestätigt, dass im Hauptsitz des insolventen Herstellers wieder gearbeitet wird.

Dem Bericht zufolge sind fast 400 Mitarbeiter in der Fabrik beschäftigt, weitere sollen eingestellt werden. Gebaut wird der Saab 9-3, der 2002 auf den Markt kam. Technisch soll dabei mit kleinen Updates mehr oder weniger alles beim Alten bleiben. "Die ersten Arbeiter sind zurück", jubelte ein schwedischer Saab-Fanblog vor einigen Tagen. Es sei ein großartiges Gefühl, die Fabrik wieder von innen zu sehen, zitieren die Blogger einen Mitarbeiter. Ende September könnte die Endmontage des 9-3 beginnen, sagt Mikael Östlund, Pressesprecher von NEVS in "Aftonbladet".

Der chinesisch-schwedische Investor National Electric Vehicle Sweden (NEVS) hatte ein halbes Jahr nach der Saab-Insolvenz Ende 2011 Teile des Automobilherstellers übernommen, darunter die Rechte am 9-3. Ein Problem ist derzeit offenbar noch die Teileversorgung, da rund zwei Jahre nach der Einstellung des 9-3 viele Liederanten fehlen. Auch wie das Auto verkauft werden soll, sei noch unklar, da es kein Händlernetz gebe.

In früheren Verlautbarungen hatte der chinesische Investor auch eine elektrische Version des Saab 9-3 angekündigt. Nach dem Zeitungsbericht denkt NEVS auch über ein neues Modell auf der Plattform des 2011 vorgestellten Konzepts Phoenix nach. (sp-x)

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KOMMENTARE


Michael Wilkens

20.08.2013 - 13:51 Uhr

VIEL ERFOLG, ich würde es den Schweden gönnen.


Peter Witzel

20.08.2013 - 15:24 Uhr

Gute Nachricht.Ohne GM kann es nur besser werden.Ich freue mich auf die neuen SAAB.


Andreas

20.08.2013 - 16:21 Uhr

Sehr schön, wünsche allen VIEL ERFOLG!!


F.Wolf

20.08.2013 - 18:22 Uhr

Veraltete Technik und kein Händlernetz - Zum Scheitern verurteilt.


Alexander Rothenbaum

21.08.2013 - 08:24 Uhr

Wer braucht diese hässlichen Blechkisten mit veralteter Technik?


Daniel W.

21.08.2013 - 09:34 Uhr

Über Geschmack, läßt sich trefflich streiten. Warten wir es doch mal ab, was die Chinetzen noch so auf Ihrem Schirm haben, jedenfalls nennen Sie ein Autotmobilwerk in Europa, ihr eigen. Toyota wurde auch mal milde von der westlichen Welt belächelt.


NH

21.08.2013 - 15:07 Uhr

....siehe Rover.


Raven

21.08.2013 - 16:48 Uhr

Ohne Opel kann das nur gut werden


Peter Witzel

21.08.2013 - 17:15 Uhr

...und wer braucht Herrn Rothenbaum mit seiner (...) Polemik.Nie einen SAAB über längere Zeit gefahren,aber genau Bescheid wissen.Ein bißchen Toleranz täte dem werten Herrn gut.Und Geschmack ist eine sehr persönliche Sache.Daß SAAB gescheitert ist lag sicher nicht an der Qualität der Fahrzeuge.


Georg Wagner

22.08.2013 - 00:50 Uhr

Made my Day


Jens Mittermaier

23.08.2013 - 12:53 Uhr

Gebaut werden soll das 2002er Modell des Saab 9-3, was natürlich so nicht zutrifft. Denn die Überarbeitung im Jahre 2008 war mehr als tiefgreifend, und auch qualitativ unterscheiden sich beide Fahrzeuge erheblich. Nimmt man es ganz genau, dann werden die neuen Fahrzeuge auf dem 2011er Saab 9-3 Griffin basieren, Direkteinspritzer Turbo Motoren, ein verbessertes Interieur und ein prägnanteres Erscheinungsbild haben. Das 2002er Modell…es ist Schnee von gestern !Quelle:http://saabblog.net/2013/08/21/saab-presse-das-saab-comeback-2013/


Rene Zimmermann

25.08.2013 - 17:40 Uhr

Wundert mich, dass die VW AG oder BMW nicht seit zwei Jahren in Trollhättan produzieren. Das hätte die Vorherrschaft im skandinavischen Markt gesichert!


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