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Überwachung des Autofahrers: Viel Lärm um Sicht

Bevor die autonom fahrenden Autos - hier eine Mercedes S-Klasse - kommen, gibt es noch vieles zu klären.
© Foto: Daimler

Wird der Fahrer künftig von seinem eigenen Auto beobachtet? Das befürchten offenbar Verkehrsexperten und Politiker. In der Kritik: Kamera-basierte Assistenzsysteme.


Datum:
27.05.2014
1 Kommentare

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Bei Politikern und Verkehrsexperten stößt die Autoindustrie mit Plänen zur Datenerhebung beim automatisierten Fahren auf Widerstand. Insbesondere monieren die Experten laut einem Bericht des "Stern" an der vorgeschlagenen Kameraüberwachung des Fahrers. Sie soll beim Fahren mit einem Autopilot verhindern, dass der Lenker hinter dem Volant des selbstständig fahrenden Autos einschläft.

Experten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) haben dem Bericht zufolge in einer vom Bundesverkehrsministerium eingerichteten Lobbyistenrunde die Installation einer so genannten Fahreraktivitätserkennung vorgeschlagen, die zum Beispiel mit einer Innenraumkamera arbeitet. In der jüngsten Sitzung gab es aber Kritik an diesen Plänen. Ein Teilnehmer sagte nach Informationen des "Stern", eine Dauerüberwachung per Kamera klinge nach "Big Brother".

Im Resümee der Sitzung, aus dem die Zeitschrift zitiert, heißt es dennoch: "Eine Fahreraktivitätserkennung sollte zur Abwendung von vorhersehbarem Fehlgebrauch (z.B. Schlaf) integraler Bestandteil des Gesamtsystems sein." Gegenüber dem Magazin wies der VDA den Vorwurf der Überwachung als "abwegig" zurück. Zugleich ließ der Verband die Frage nach dem Einsatz von Kameras offen. Man wolle technologieoffen vorgehen.

Heutige Systeme zur Müdigkeitserkennung schließen beispielsweise über das Lenkverhalten auf die Ermüdung des Fahrers. Die geplante Fahreraktivitätserkennung würde über diese Systeme offenbar deutlich hinausgehen. (sp-x)

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KOMMENTARE


egon sunsamu

28.05.2014 - 10:25 Uhr

Wer nicht gerne selbst fährt, nutzt ein Taxi. Oder die Bahn. Da kann man gefahrlos süß schlummern während der Fahrt...HAF= hoch automatisiertes Fahren im Strassenverkehr ist ein Traum durchgeknallter Entwicklungsingenieure... So sinnfrei wie die EU.


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