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Umfrage: Sicherheit ist Autokäufern mehr Geld wert

Die Europäer sind bereit, für mehr Sicherheit auch mehr Geld beim Fahrzeugkauf zu investieren.
© Foto: Getty Images/Pixland/Photos.com

Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von Autoscout24 würden sich 43 Prozent der Kunden Innovationen, die die Sicherheit der Passagiere erhöhen, mehr kosten lassen.


Datum:
16.06.2014
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Die Europäer sind bereit, für mehr Sicherheit auch mehr Geld beim Fahrzeugkauf zu investieren. Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von Autoscout24 würden sich 43 Prozent der Kunden Innovationen, die die Sicherheit der Passagiere erhöhen, mehr kosten lassen. Neuerungen, die Verkehrsrisiken für andere Teilnehmer minimieren, wäre für 38 Prozent einen Aufpreis wert.

Laut Umfrage würde jeder Sechste (17 Prozent) für mehr Sicherheit bei den Passagieren sogar über zehn Prozent mehr bezahlen, 13 Prozent würden dies auch für eine höhere Sicherheit von Passanten und anderen Autofahrern tun. Dabei beschränkt sich die Bereitschaft, mehr für Sicherheit auszugeben, nicht auf die oberen Einkommensgruppen.

Für Michael Hafner, der bei Mercedes-Benz den Bereich für aktive Fahrsicherheit verantwortet, bedeutet das: In der Oberklasse eingeführte Technologien müssen schneller ihren Weg in die Serienausstattung der restlichen Fahrzeugklassen finden. Werden diese Technologien in der Breite ausgerollt, verbessere sich die Fahrzeugsicherheit insgesamt. Nichtsdestotrotz dürften diese Systeme die Kosten der Fahrzeuge in diesen Segmenten nicht sprengen: "Wir müssen die bestehenden Systeme günstiger machen", erklärt Hafner.

Schnelle Rettung ermöglichen

Mit Blick auf die passive Sicherheit ist für den schwäbischen Premiumhersteller eine schnelle Fahrgastrettung ein Entwicklungsschwerpunkt. Große Potenziale sieht man in der weiteren Vernetzung von aktiver und passiver Sicherheit. Wichtig bleibt aber auch immer die aktive Unfallprävention.

Das ist auch den europäischen Befragten am wichtigsten: 82 Prozent wünschen sich vom Automobil der Zukunft eine automatische Gefahrenerkennung und ein aktives Eingreifen ins Fahrgeschehen, um es erst gar nicht zur Kollision kommen zu lassen. Überdurchschnittlich häufig fordern die Über-50-Jährigen diese Funktion (86 Prozent der 50- bis 59-Jährigen, 84 Prozent der 60- bis 65-Jährigen). (se)

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