Die VW-Tochter Audi will erst im kommenden Jahr über eine eigene Fertigung in den USA entscheiden. "Audi wird seine Standortentscheidung im Frühjahr treffen", sagte Audi-Chef Rupert Stadler dem "Handelsblatt" (Freitag). "Ein eigenes Werk in den Vereinigten Staaten steht dabei immer noch auf der Agenda." Natürlich sei auch vorstellbar, dass Audi künftig Autos gemeinsam mit den Wolfsburgern in dem geplanten US-Werk von Volkswagen fertigen werde. Der VW-Aufsichtsrat will dem Vernehmen nach am kommenden Mittwoch über die neue Produktionsstätte entscheiden. Kooperationsmöglichkeiten sieht Stadler auch mit dem VW-Großaktionär Porsche. "Selbstverständlich wird Porsche, wenn sie ein Dieselaggregat möchten, dieses von uns bekommen", sagte der Audi-Chef. Porsche hatte jüngst angekündigt, dass der Sportwagenbauer den Einsatz eines Dieselmotors im Geländewagen Cayenne prüfe. Einem Pressebericht zufolge will Porsche im Frühjahr sein erstes Dieselmodell vorzustellen. VW, Audi und Porsche kooperieren bereits bei der Fertigung der Geländewagen Audi Q7, VW Touareg und Porsche Cayenne. Gemeinsam entwickeln die Autobauer auch einen Hybridantrieb für die Geländewagen. (dpa)
US-Fertigung: Audi entscheidet erst im Frühjahr
Für Rupert Stadler steht ein eigenes Werk in den Vereinigten Staaten "immer noch auf der Agenda". Er kann sich aber auch eine gemeinsame Produktion im geplanten US-Werk von Volkswagen vorstellen.