DaimlerChrysler hat dem aktuellen "Harbour Report" zufolge die Produktivität seiner US-Werke deutlich erhöht. Demnach benötigte die Chrysler Group im vergangenen Jahr für den Bau eines Fahrzeugs durchschnittlich 33,71 Stunden. Gegenüber 2004 entspricht dies einer Verbesserung um sechs Prozent. Das Unternehmen habe damit erstmals den US-Rivalen Ford überholt, der im Schnitt 35,82 Stunden für die komplette Produktion eines Wagens brauchte. Die Benchmark setzen aber derzeit die japanischen Hersteller: Bester ist Nissan mit 28,46 Arbeitsstunden pro Fahrzeug, gefolgt von Toyota (29,40 Stunden) und Honda (32.51). Knapp dahinter landete mit General Motors und 33,19 Arbeitsstunden pro Auto der erste einheimische Produzent. Insgesamt seien alle untersuchten Unternehmen enger zusammengerückt. Verbesserte Prozesse und höhere Qualität hätten 2005 in der US-Autoindustrie zu gestiegener Produktivität geführt, hieß es in der Studie. Der Harbour Report misst und bewertet seit 1989 die Leistungsfähigkeit der Montage-, Press- und Motorenwerke der nordamerikanischen Autoproduzenten. (rp)
USA: DaimlerChrysler steigert Produktivität kräftig
Japanische Hersteller setzen aber nach wie vor den Maßstab