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Verkehrstote: Statistisch hohes Risiko in Brandenburg

Das Risiko auf Landstraßen getötet zu werden, liegt deutlich höher als im Stadtverkehr.
© Foto: DVR

Das Risiko auf Landstraßen getötet zu werden, liegt deutlich höher als im Stadtverkehr. Doch auch bei den Flächenländern sind die Risiken, bei einem Unfall tödlich zu verunglücken, unterschiedlich hoch.


Datum:
22.08.2014
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1.576 Menschen (plus 9,5 Prozent) kamen in den ersten sechs Monaten 2014 im Straßenverkehr ums Leben. Dabei ist das Risiko, tödlich zu verunglücken, regional sehr unterschiedlich, wie die Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen. Während im Bundesdurchschnitt bezogen auf eine Million Einwohner durchschnittlich 20 Verkehrsteilnehmer tödlich verletzt wurden, waren es zum Beispiel in Brandenburg 31.

Ebenfalls deutlich über dem Schnitt lagen die Bundesländer Thüringen und Sachsen-Anhalt mit je 29 Todesopfern, Mecklenburg-Vorpommern (27), Niedersachsen (26) und Bayern (23). In Mecklenburg-Vorpommern (plus 48 Prozent) und Thüringen (plus 31 Prozent) war die Zunahme der Todesfälle im Straßenverkehr besonders hoch.

Erheblich unter dem Schnitt lagen die drei Stadtstaaten Bremen (11), Hamburg und Berlin (7). Sie weisen aufgrund ihrer Siedlungsstruktur generell niedrigere Werte auf, während auf den Landstraßen der Flächenländer besonders häufig schwere Unfälle passieren. Ebenfalls geringer lag das Risiko in NRW mit 12 und im Saarland mit 13 Getöteten je eine Million Einwohner.

Mehr Verletzte, weniger Crashs

Laut Destatis verletzten sich im ersten Halbjahr auch mehr Menschen im Straßenverkehr. Die Zahl stieg um 10,6 Prozent auf etwa 185.600. Es gibt aber auch eine positive Entwicklung: Die Polizei zählte von Januar bis einschließlich Juni weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2013: Mit rund 1,15 Millionen verringerte sich diese Zahl leicht um 1,2 Prozent. Dabei kam es bei einer Millionen Unfälle ausschließlich zu Sachschaden (minus 2,8 Prozent), bei 144.600 Crashs (plus 11,4 Prozent) wurden auch Personen in Mitleidenschaft gezogen.

Bedingt durch das schöne Wetter im März und April hatte die Zweiradsaison früh begonnen, aber auch zu vielen Unfällen mit Todesfolge geführt. Von Januar bis Mai kamen wesentlich mehr Menschen auf motorisierten Zweiträdern (plus 39,7 Prozent) und Fahrrädern (plus 37,1 Prozent) ums Leben. (sp-x)

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