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Zeitung: Ripplewood verbessert Opel-Angebot

Der Finanzinvestor Ripplewood ist noch nicht aus dem Opel-Bieterrennen.
© Foto: ddp-Archiv, Sebastian Willnow

Der Finanzinvestor soll den "politischen Empfindlichkeiten" bezüglich des geplanten Jobabbaus mehr Beachtung geschenkt haben. Eine Absichtserklärung mit GM steht im Raum. Favorit Magna drängt deshalb auf eine schnelle Einigung.


Datum:
30.06.2009
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Im Opel-Poker ist der Finanzinvestor RHJ International laut einem Zeitungsbericht mit einem verbesserten Angebot wieder voll im Spiel. Damit wächst der Druck auf den bisherigen Favoriten um den Einstieg bei Opel, den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna. Magna-Chef Siegfried Wolf drängte am Dienstag auf einem Automobil-Branchentag in Erfurt auf eine schnelle Einigung: "Wir wollen am 15. Juli zum Abschluss kommen." An jedem Tag ohne Entscheidung werde "Geld verbrannt". Die "Financial Times" (Dienstag) berichtete unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Person, dass der insolvente US- Autobauer General Motors (GM) noch in dieser Woche mit der europäischen Tochter des US-Finanzinvestors Ripplewood ein "Memorandum of Understanding" (unverbindliche Absichtserklärung) unterzeichnen könne. GM nehme das überarbeitete Angebot sehr ernst, denn der US-Autobauer sei daran interessiert, zwei feste Angebote zu haben. Der insolvente Hersteller will seine Verhandlungsposition gegenüber Magna stärken. Auch der chinesische Autobauer Beijing Automotive Industry Corp. (BAIC) könnte bald ein überarbeitetes Angebot einreichen, schreibt das Blatt. Opel wollte den Bericht am Dienstag nicht kommentieren. GM Europa hatte aber bereits mehrfach betont, dass außer mit Magna auch mit anderen Interessenten verhandelt werde. "Noch drei bis vier offene Fragen" Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) sagte am Dienstag hingegen, es gebe keinen Bieterwettbewerb um Opel. "Wir haben uns Ende Mai für das Geschäftskonzept von Magna entschieden. Es gibt derzeit keine weiteren Bieter." Wenn Magna seine Zusagen erfülle, stehe "die Treuhandbrücke fest". Derzeit gebe es noch "drei bis vier offene Fragen". Die Aussicht, dass es zu einem Vertragsabschluss mit Magna komme, sei aber groß.

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