Nachrichten
Nachrichten
23.09.2014

Autovermietung

Euromobil startet zweites Franchise-Modell

Autovermietung
Euromobil startet zweites Franchise-Modell
Auch die Mahag in München, einer der Retail-Betrieb des Volkswagen-Konzerns, verfügt nun über eine eigene Euromobil-Station an der Hochstraße. Euromobil-Geschäftsführer Dr. Frank Woesthoff (l.) und Vertriebsleiter Frank Kückelhahn posierten davor am Freitag mit einem eigens für die Wiesn dekorierten Audi A1.
© Foto: Doris Plate/AUTOHAUS

Der Autovermieter des VW-Konzerns will mit 200 "Profi-Partnern" sein Geschäft kräftig ankurbeln. Das Ziel: Bis zum Jahr 2020 zehn Prozent des deutschen Rental-Marktes erobern.

Euromobil hat Großes vor. Lag der Fokus des Autovermieters in der Vergangenheit primär auf dem Werkstatt- und Unfallersatzgeschäft der Handelspartner des VW-Konzerns, so will er zukünftig auch im klassischen Vermietgeschäft eine gewichtige Rolle spielen. "Unser erklärtes Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 zehn Prozent des deutschen Autovermietmarktes zu erobern. Konkret bedeutet dies eine Umsatzsteigerung von 250 Millionen Euro, was mehr als eine Verdoppelung unserer jetzigen Wertschöpfung in nur sechs Jahren wäre", beschrieb Geschäftsführer Frank Woesthoff am Freitag in München die Marschrichtung seines Unternehmens.

Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Zusätzlich zu den zahlreichen Standorten seiner Franchisepartner eröffnete Euromobil einige Stationen in deutschen Großstädten und Flughäfen. "Seit März 2013 haben wir unser Netz massiv ausgebaut und mittlerweile alle weißen Flecken auf der Karte besetzt. Zusammen mit unseren Handelspartnern sind wir nun deutschlandweit in allen wichtigen Städten vertreten", sagte Franke Kückelhahn, Leiter Vertrieb bei Euromobil. Geschafft wurde das vor allem durch die Retail-Betriebe, die nun größtenteils von bisher anderen Angeboten auf Euromobil umgestellt haben.

Ein wichtiger Baustein der Wachstumsstrategie ist die Einführung eines zusätzlichen zweiten Franchisemodells, des so genannten "Profi-Partner"-Konzepts. Unternehmerisch denkenden Partnern biete dieses Kooperationsmodell die Chance, zukünftig als "professionelle Autovermieter am Markt zu agieren und so erhebliche Zusatzerträge für ihre Betriebe zu erwirtschaften", hieß es.

Größere Autohäuser im Blick

Euromobil denkt dabei vor allem an größere Autohäuser der Volkswagen-Konzernmarken, die mindestens 50 Fahrzeuge in der Vermietung haben. Eine hohe Servicequalität, professionelles Vermietpersonal, längere Öffnungszeiten und eine konkurrenzfähige Fahrzeugflotte seien für Profi-Partner verpflichtend, betonte Woesthoff.

Euromobil unterstützt diese Partner durch einen eigenen Vertrieb, Sonderkonditionen bei der Fahrzeugbeschaffung, Mitarbeiter-Coachings und zusätzliche Marketingmaßnahmen. Bis 2016 will Euromobil so gut 200 Händler gewinnen. Zusammen mit den eigenen Standorten sollen es zirka 300 werden.   (dp)