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Seehofer: "Bayern ist ein Autoland"

Seehofer
"Bayern ist ein Autoland"
Horst Seehofer will Bayern auch bei der Elektromobilität ganz nach vorne bringen.
© Foto: Jolanta Sulowski/AUTOHAUS

Regierungschef Horst Seehofer würdigte beim Neujahrsempfang des bayerischen Kfz-Gewerbes die Wirtschaftskraft der mittelständischen Betriebe. Im Zukunftsmarkt E-Mobilität will der Freistaat künftig das große Rad drehen.

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat die Rolle des Freistaats als großen Automobilstandort gewürdigt. "Bayern ist ein Autoland. (...) Das Automobil schafft Arbeit, Ausbildung und Wohlstand für die zwölf Millionen Einwohner", betonte Seehofer am Mittwochabend beim traditionellen Neujahrsempfang des Kfz-Landesverbands in München. Die Mobilität sei in einem Flächenland wie Bayern unverzichtbar, für Millionen Pendler und Familien sei das Auto kein Luxus, sondern pure Notwendigkeit.

Mit 110.000 Beschäftigten und seiner typisch mittelständische Struktur sei das Kfz-Gewerbe ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Bayern, erklärte Seehofer. Er bezeichnete die familiengeführten Unternehmen als Leistungsträger und Fundament der bayerischen Wirtschaft. Der Landeschef lobte die Branche auch für ihre Ausbildungsarbeit. Es sei eine Stärke der hiesigen Bildungspolitik, die berufliche Bildung gleichwertig zu akademischer Bildung zu sehen. "Wir brauchen nicht nur den Ingenieur, der die neuen Autos entwickeln kann, sondern auch den Kfz-Mechatroniker, der sie reparieren kann", so Seehofer.

Der CSU-Politiker ging auch auf das Trendthema Elektromobilität ein: "Wir streben 200.000 Elektroautos im Jahr 2020 an." Das Bundesland investiere im Programm "Aufbruch Bayern" aktuell 64 Millionen Euro zusätzlich in die E-Mobilität. Bayern habe beste Voraussetzungen, um bei dem Zukunftsmarkt ganz vorne mitzuspielen, hieß es.

Investitionsschutz gefordert

Klaus Dieter Breitschwert, Präsident des bayerischen Kfz-Gewerbes, forderte einen Investitionsschutz zur besseren Risikoverteilung zwischen Händlern und Herstellern. Dies gelte auch für Mindestleistungen im Handelsvertreterrecht für Tankstellenbetreiber gegenüber den Mineralölgesellschaften. In Richtung Politik formulierte der Verbandschef den Wunsch, eine steuerliche Absetzbarkeit von Lohnkosten bei Reparaturen an Privatfahrzeugen einzuführen, wie man es etwa bei Bauleistungen im Einkommensteuerrecht kenne.

Der Landesverband veranstaltete seinen Empfang bereits zum sechsten Mal. In diesem Jahr folgten rund 750 Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Kfz-Branche der Einladung in das Verkehrszentrum des Deutschen Museums auf der Münchner Theresienhöhe. (rp)

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