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Betrug mit Hypercar: Möchtegern-Sportwagenbauer muss in Haft

Betrug mit Hypercar
Möchtegern-Sportwagenbauer muss in Haft
Markus Fux hatte mit seinem Supersportler Milan Red große Träume.
© Foto: Milan Automotive

Ein Hypercar als Luftschloss: Markus Fux wollte mit dem Milan Red Geschichte schreiben. Doch für das Projekt fehlte es hinten und vorn an Geld. Nun wurde der österreichische Unternehmer wegen schweren Betrugs verurteilt.

Das Projekt war Traum und Schwindel zugleich. Der österreichische Unternehmer Markus Fux, der mit einem "Hypercar" in die Automobilgeschichte eingehen wollte, muss wegen schweren Betrugs vier Jahre in Haft. Gegen das am Donnerstag gesprochene Urteil des Wiener Landgerichts legte die Staatsanwaltschaft Berufung ein.

"1.325 PS treffen auf 1.300 kg Leergewicht und lassen den Traumwagen in nur 2,47 Sekunden von Null auf Hundert jagen", versprach der geständige Angeklagte im Sommer 2018 in einer Pressemitteilung. Erst jenseits von Tempo 400 sollte beim Milan Red Schluss sein.

Zur Verwirklichung des Projekts fehlte es aber hinten und vorn an Geld. Um die Finanzierung sicherzustellen, verwies der 37-Jährige vor Investoren auf angebliche prominente Kaufinteressenten für seinen Prototyp – und zog ihnen so fast eine Million Euro aus der Tasche. Im Frühjahr ging das Unternehmen schließlich pleite. (dpa)

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