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Britisches Gericht: Volkswagen verbaute illegale Software

Britisches Gericht
Volkswagen verbaute illegale Software
Wegen des "Dieselgate"-Skandals hat der VW-Konzern bereits mehr als 30 Milliarden Euro an Rechtskosten verbucht.
© Foto: picture alliance/Foto Huebner
Zum Themenspecial Abgas-Skandal

Nach einem am Montag veröffentlichen Urteil eines Londoner Gerichts hat VW auch in Großbritannien Autos mit illegaler Abschalteinrichtung verkauft.

Volkswagen hat nach Auffassung eines Londoner Gerichts im Dieselskandal auch in Großbritannien Autos mit illegaler Abschalteinrichtung verkauft. Bei der verwendeten Software handele es sich um sogenanntes "Defeat Device", hieß es in einem am Montag veröffentlichen Urteil. Geklagt hatten über 90.000 Dieselkunden von VW, Audi, Skoda und Seat. Der VW-Konzern verwies darauf, dass das Gericht lediglich Vorfragen entschieden habe.

"Die heutige Entscheidung betrifft weder die Haftung, noch Fragen der Verursachung oder des Schadens. Mit diesen Punkten muss sich das Gericht im weiteren Verlauf des Verfahrens noch auseinandersetzen", sagte ein Konzernsprecher. Volkswagen bleibe dabei, dass den Klägern kein Schaden entstanden sei. Nach einer Prüfung der Entscheidungsgründe will der Autobauer entscheiden, ob Rechtsmittel eingelegt werden.

VW hatte im September 2015 auf Druck von US-Umweltbehörden eingeräumt, in großem Stil bei Abgastests betrogen zu haben. Durch sogenannte Abschalteinrichtungen ("Defeat Devices") wurden die Stickoxid-Messwerte auf dem Prüfstand nach unten frisiert. Weltweit betraf die Affäre laut damaligen Unternehmensangaben rund elf Millionen Dieselautos. Wegen des "Dieselgate"-Skandals hat der Konzern bereits mehr als 30 Milliarden Euro an Rechtskosten verbucht. Die rechtliche Aufarbeitung der Affäre dauert weiter an. (dpa)


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