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Corona-Krise: Volvo schnürt Hilfspaket

Corona-Krise
Volvo schnürt Hilfspaket
Liquiditätssichernde Maßnahmen für den Volvo-Handel
© Foto: Volvo Car Germany
Zum Themenspecial Corona-Krise

Die Schweden sind wie so oft ganz vorne. Volvo Deutschland hat nach einem Spitzengespräch zwischen Geschäftsleitung, Bank-Vertretern sowie Händlerverband liquiditätssichernde Maßnahmen für die Partnerbetriebe verabschiedet.

Volvo geht wie so oft in der Branche voran. Wie ein Sprecher von Volvo Deutschland (VCG) gegenüber AUTOHAUS bestätigte, hat die Marke bereits am Montag ein Hilfspaket für ihre Partner verabschiedet. Nach einer Telefonkonferenz zwischen der Volvo Deutschland Geschäftsleitung, Vertretern der Importeursbank Santander sowie dem Vorstand des Volvo Händlerverbandes (VDVV) wurden Maßnahmen beschlossen, die den Händlern über die weiterhin zunehmenden Einschränkungen der gesellschaftlichen und geschäftlichen Tätigkeiten, ausgelöst durch die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus, helfen sollen. Die Händler wurden mittlerweile über die Details im Extranet informiert.

Wie AUTOHAUS aus Händlerkreisen erfuhr, soll es dabei unter anderem möglich sein, auslaufende Leasingverträge einmalig unter den bereits geltenden Konditionen um 90 Tage weiterzuführen. Darüber hinaus hat die Santander Consumer Bank am Dienstag weitere liquiditätssichernde Maßnahmen für ihre Handelspartner angekündigt.

Auch Volvo Car Germany wird die Liquidität der Volvo-Partner sicherstellen, indem die Auszahlungen der Fleet-, Volumen- und Customer Service Boni spätestens in der nächsten Woche angewiesen werden. Direkt im Anschluss will der Importeur eine schnellstmögliche Anweisung des Quartalsbonus für das erste Quartal 2020 bis Mitte April umsetzen.

Im Hinblick auf geltende Fristen – beispielsweise Einreichungsfristen, Meldefristen, Zulassungen – wird Volvo diese allgemein auf Durchführbarkeit prüfen. Sollte die Fristeinhaltung durch die Gegebenheiten im Autohaus nicht möglich sein, werde es keinerlei Bestrafungen oder Verluste von Ansprüchen nach sich ziehen.

Zudem wurde vereinbart, die aktuelle Lage wöchentlich zu analysieren, reflektieren und zu bewerten, um gegebenenfalls weitere Maßnahmen oder Anpassungen vorzunehmen. (dp)

Corona-Krise: Aktuelle Informationen zu rechtlichen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen hat der ZDK im Internet zusammengestellt.

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