Nachrichten
Nachrichten
Kommentare () Kommentare (0) 13.03.2015

Elitzsch-Gruppe

Neue Zukunft für Autohaus Voigt

Elitzsch-Gruppe
Neue Zukunft für Autohaus Voigt
Das Autohaus Elitzsch baut seine Präsenz im Osten Sachsens aus.
© Foto: Screenshot Imagefilm

Zusammen mit einem Co-Investor rettet die Elitzsch-Gruppe die Betriebe des insolventen VW- und Audi-Händlers aus Ostsachsen.

Das insolvente Autohaus Voigt (VW/Audi) bekommt neue Eigentümer. Die Elitzsch-Gruppe übernimmt zum 15. März 2015 den Standort in Löbau. Bei der zweiten Voigt-Filiale in Bautzen ist neben Elitzsch auch die Autohaus Bautzen Ost GmbH als Investor im Boot. "Die Betriebe werden in vollem Umfang mit 94 Arbeitsplätzen aufrechterhalten", erklärte Insolvenzverwalter Silvio Höfer am Freitag in Hannover laut einer Mitteilung.

Geschäftsführer Thomas Elitzsch will mit dem Zukauf die Autohauskette regional weiter etablieren: "Wir freuen uns, dass wir durch die Übernahme der Standorte der Autohaus Voigt GmbH weiter in der Region verwurzeln und unseren Kunden in der Oberlausitz flächendeckende Leistungen des Autohauses Elitzsch anbieten können", sagte er.

Höfer sieht die Entwicklung ebenfalls positiv: "Die Übernahme durch erfahrene Händler wird die Zukunft der Standorte auch langfristig sichern." Die beiden Autohäuser in Löbau und Bautzen seien seit Jahren verlässlicher Partner von Volkswagen und Audi sowie für die Kunden in der Region. Der Rechtsanwalt hob die Unterstützung aller Beteiligten, insbesondere der Mitarbeitern vor Ort, im Insolvenzverfahren hervor. Dadurch sei es gelungen, den Geschäftsbetrieb nahezu unterbrechungsfrei fortzuführen, und den Investorenprozess innerhalb weniger Wochen abzuschließen.

Seit 1920 im Markt

Das Autohaus Elitzsch mit Sitz in Kamenz wurde 1920 gegründet. Aktuell wird das Traditionsunternehmen in der vierten Generation geführt. Mit bisher sieben Standorten in Ostsachsen und über 250 Mitarbeitern bietet es professionellen Handel und Service für die Marken VW Pkw, VW Nutzfahrzeuge, Audi und Skoda.

Das Autohaus Voigt existiert seit 1957. Ende Dezember 2014 flüchtete das Unternehmen in die Insolvenz. Laut den Geschäftsführern Thomas und Anja Voigt waren die Schwierigkeiten auf die Übernahme von Autohäusern in Großenhain und Bautzen im Jahr 2012 zurückzuführen. "Wir haben uns bei gleichzeitig schwachen Absatzmärkten teilweise verdeckte Probleme in den Betrieb geholt. Diese konnten wir trotz starker Korrekturen im herkömmlichen Geschäftsbetrieb nicht beseitigen", erklärten sie damals gegenüber der "Sächsischen Zeitung". (rp)

Artikel jetzt ...

© Copyright 2018 AUTOHAUS online

Kommentar
Ihr Kommentar zum Artikel
Ihr Kommentar zum Artikel

AUTOHAUS ist ein Fachmedium für die Automobilwirtschaft. Die qualifizierte Meinung unserer Online-Nutzer zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen.
Vielen Dank!

Artikel jetzt ...

mit anderen teilen per

© Copyright 2018 AUTOHAUS online

Newsletter
Newsletter
Schon gelesen?
Die Top-Nachrichten