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Autoexperte: Energiewende bremst Elektroauto

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Energiewende bremst Elektroauto
IFA-Leiter Diez: Mit dem Aus für den Atomstrom büßt das E-Auto einen erheblichen Teil seiner Vorteile bei den Unterhaltskosten ein.
© Foto: IFA

Mit dem Aus für den Atomstrom geht für IFA-Direktor Willi Diez der "Traum vom billigen Strom zu Ende". Damit büßen E-Fahrzeuge einen erheblichen Teil ihrer Vorteile im Bereich Unterhaltskosten ein.

Ein Aus für den Atomstrom würde nach Einschätzung des Auto-Experten Willi Diez den Erfolg des Elektroautos deutlich bremsen. "Der Traum vom billigen Strom geht ebenso zu Ende wie der Traum vom billigen Öl", erklärte der Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) am Mittwoch in Geislingen. "Das Elektroauto büßt damit einen erheblichen Teil seiner wirtschaftlichen Vorteile im Bereich Unterhaltskosten ein."

Der Anteil von regenerativen Energien werde nach der Atomkatastrophe in Japan deutlich steigen, sagte Diez. Dieser sei aber wegen höherer Erzeugungs- und Netzkosten um etwas drei bis fünf Mal teurer als Strom aus Kernenergie.

Diez rechnet damit, dass der Weltmarktanteil von batteriebetriebenen Elektroautos im Jahr 2020 eher unter als über fünf Prozent liegen wird. Ziel der Bundesregierung ist es, eine Million Elektrofahrzeuge im Jahr 2020 auf die Straßen zu bringen. Um diese Zahl zu erreichen, müssten nach einer Prognose der Nationalen Plattform Elektromobilität im Jahr 2014 rund 100.000 Fahrzeuge im Markt sein, im Jahr 2017 etwa 500.000. Dies hält die Autoindustrie für "äußerst ambitioniert". (dpa)

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