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Facelift für Mercedes GLC: Sparsam und sprachgewandt

Facelift für Mercedes GLC
Sparsam und sprachgewandt
Der überarbeitete Mercedes GLC muss sich derzeit noch am Polarkreis beweisen.
© Foto: Mercedes-Benz

Mercedes frischt seinen SUV-Bestseller auf. Für die Premiere auf dem Genfer Salon läuft sich der überarbeitete GLC gerade am Polarkreis warm.

Von Benjamin Bessinger/SP-X

Noch trägt er ein paar schwarze Klebefolien um die Scheinwerfer und der Stern ist abgeklebt. Doch bald soll das Mittelklasse-SUV im Rampenlicht strahlen. Denn in gut zwei Wochen zieht Mercedes das Tuch vom überarbeiteten GLC, der nach den Sommerferien in den Handel gehen soll.

Während sich die Messebauer in Genf gerade auf die Premiere vorbereiten, sind die Entwickler mit den Prototypen noch immer am Polarkreis unterwegs, um dem Wagen den letzten Schliff zu geben. Dabei achten sie vor allem auf die Motoren, die allesamt neu sind und aus der C-Klasse übernommen werden. Die Diesel – zum Start gibt es 120 kW / 163 PS bis 180 kW / 245 PS - sollen dabei gut zehn Prozent sparsamer werden und die Benziner mit 143 kW / 195 PS oder 190 kW / 265 PS sogar bis zu 15 Prozent weniger verbrauchen. Schließlich bekommen sie nicht nur den obligatorischen Partikelfilter, sondern auch die EQ-Boost-Technologie: Ein 10 kW / 14 PS starker Starter-Generator hilft beim Anfahren, verlängert die Start-Stopp-Phasen, erlaubt das Segeln auch bei hohen Geschwindigkeiten und gewinnt mehr Bremsenergie zurück, so dass der Verbrenner spürbar entlastet wird.

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Prototyp Mercedes GLC (2020)

Entlastung für den Fahrer versprechen die weiterentwickelten Assistenten und das Bediensystem MBUX, zu dem neben dem großen Touchscreen im überholten Cockpit auch die Sprachsteuerung nach dem Prinzip "Hey Mercedes" zählt.

Weitere Derivate und Motoren

In Genf steht der normale GLC im Fokus. Im April auf der New York Autoshow gibt es das Update auch für das GLC Coupé und parallel auf der Messe in Shanghai für die chinesische Langversion. Außerdem haben die Schwaben noch ein paar weitere Motorvarianten in petto: Von AMG kommen neue 43er und 63er, als einzigen Sechszylinder aus der Serie gibt es den GLC 400d mit 200 kW / 272 PS und für die CO2-Bilanz bald auch noch einen Plug-In-Hybrid: Er startet vor dem Jahreswechsel als Benziner und kommt danach auf Basis eines Vierzylinder-Diesel.

Dass der GLC bei den Testfahrten in Schweden nur leicht getarnt ist, das hängt an den Prioritäten bei der Modellpflege. Denn während alle Motoren neu sind und das Cockpit zumindest gründlich modifiziert wurde, ändert sich am Design bis auf die LED-Leuchten vorn und hinten und die neuen Schürzen herzlich wenig.

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