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Fahrbericht VW Golf Sportsvan: Ein Plus an Platz und Dynamik

Fahrbericht VW Golf Sportsvan
Ein Plus an Platz und Dynamik
VW ersetzt den Golf Plus und nennt den Nachfolger Sportsvan.
© Foto: VW

Mit dem biederen VW Golf Plus hat sein Nachfolger, der Sportsvan, nur noch die Stärken gemeinsam. Und das ist gut so. Die Rosskur ist dem Modell ausgesprochen gut bekommen.

Als Volkswagen 2004 der Golf-Familie den Golf Plus hinzufügte, hat wohl niemand damit gerechnet, dass alleine in Deutschland bis heute mehr als 500.000 Einheiten verkauft würden. Grund genug für die Wolfsburger am Konzept des "hohen Golf" festzuhalten und ihm, nach rund zehn Jahren eine zeitgemäße, vollkommen neue Modellvariante folgen zu lassen.

Der neue Golf Sportsvan basiert, wie seine Brüder, auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) des Konzerns und bedient sich der gleichen Motorenpalette. Im Vergleich zum Vorgänger ist er rund fünf Zentimeter breiter und 13 Zentimeter länger geworden. Dennoch bringt der Golf bis zu 90 Kilogramm weniger auf die Waage als der "Plus" und spart bis zu 20 Prozent Kraftstoff.

Der Sportsvan hat natürlich auch reichlich moderne Technik an Bord. Was der Golf hat, hat gibt es auch für ihn. Vom modernsten Radio-Navigationssystem über das optional angebotene Adaptive Fahrwerk (DCC) bis hin zu diversen Sicherheitsfeatures oder dem Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Doch etwas gab es vorher noch nicht: Erstmals bietet VW in dieser Klasse einen "Blind Spot Sensor" inklusive Ausparkassistent an. Hierbei wird nicht nur vor Fahrzeugen im toten Winkel mittels LED-Symbol im Außenspiegel gewarnt, sondern auch das Rückwärts-Ausparken sicherer gemacht. Das System erkennt beim Ausparken aus einer Parklücke im 90-Grad-Winkel zur Fahrbahn nicht nur Hindernisse, sondern registriert auch herankommende Fahrzeuge bis zu einer Entfernung von 40 Metern. Sollte die akustische Warnung vom Fahrer ignoriert werden, bremst der Helfer selbsttätig, um eine Kollision zu vermeiden.

Highlight ist das Design

Mit dem Sportsvan – das suggeriert schon der neue Name – will Volkswagen eine jüngere Zielgruppe ansprechen und hat sich beim Design wirklich ins Zeug gelegt. Der Newcomer ist fast exakt so hoch wie sein Vorgänger, steht aber jedoch deutlich satter auf der Straße. Die alte Anmutung eines "Ostereis" ist vergessen, was das Modell seinen neuen Proportionen und gut dosierten Designdetails verdankt. Sein "Gesicht" ist steil und tief angelegt. Dank flacher, weit außen montierter Scheinwerfer in Verbindung einem schlanken Grill entsteht so ein sehr breiter Look.

Durch eine Streckung des gesamten Fahrzeugs und einen kurzen, vorderen Überhang wirkt der Sportsvan auch von der Seite dynamischer. Die weit nach außen gezogenen Seitenfenster mit ihrer umlaufenden Chromleiste intensivieren diesen Effekt noch. Seitliche Linien unterteilen das Fahrzeug und bauen Höhe ab. Durch das Spiel mit Licht und Schatten entsteht so eine energiegeladenere Ansicht.

Der vorher am Fenster positionierte Außenspiegel sitzt nun auf der Brüstung. Dadurch läuft die Fenstergrafik ohne Unterbrechung durch und streckt so den Vorderwagen des Fahrzeugs. Eine ansprechende Lösung wurde bei der Positionierung und Ausarbeitung der Türgriffe gefunden. Sie schmiegen sich an die Schulterkante an und nehmen ihre Form auf. Das Heck wird von einer prägnanten Schulter und kräftigen Radläufen dominiert. Hinzu kommen breite Heckleuchten und eine bewusst horizontale Linienführung, die den Sportsvan auch rückseitig sportlich wirken lassen.

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