250px 61px
Nachrichten
Nachrichten

Fairplay: Generali kooperiert seit heute mit Ford und Opel

Fairplay
Generali kooperiert seit heute mit Ford und Opel
Auf gemeinsamem Kurs (v.l.): Roland Stoffels, Vorsitzender der Geschäftsführung der Generali Deutschland Schadenmanagement GmbH (GDSM), Ulli Rothaufe, GDSM-Chef Kooperationsmanagement, Generali-Kompositvorstand Roman Blaser, der auch einer der "Urväter" von Fairplay ist, und Opel-Unfallschadenmanager Michael Reitz.
© Foto: Presse + PR Pfauntsch, Generali

Inzwischen geht es bei der Abwicklung von Kfz-Haftpflichtschäden nach dem "Fairplay"-Konzept in der Automobil- und Versicherungswirtschaft "Schlag auf Schlag". Mit Startschuss zum heutigen 1. Juli tritt auch die Generali Gruppe Deutschland mit Ford- und Opel-Werkstätten in die elektronische Schadensregulierung nach standardisierten Regeln ein.

Mit dem heutigen Tag werden Kraftfahrt-Schadenfälle bei der Generali Gruppe Deutschland nicht mehr in der bislang üblichen Papierform, sondern direkt auf elektronischem Weg abgewickelt. Dies betrifft die zum Konzern gehörenden Kraftfahrtversicherer AachenMünchener und Generali. Beide Gesellschaften starten ihr "Fairplay"-Konzept mit den Werkstätten der Marken Ford und Opel. Die Generali Deutschland Gruppe geht damit nach eigenem Bekenntnis "neue Wege in der Schadenbearbeitung". "Elektronischer Austausch beschleunigt die Schadenregulierung" Kunden und Geschädigte erwarten von Versicherern, dass ihr Fahrzeug im Schadenfall schnell, unkompliziert und qualitativ einwandfrei repariert werde, ist Roland Stoffels, Vorsitzender der Geschäftsführung der Generali Deutschland Schadenmanagement GmbH (GDSM), überzeugt. Die Generali Deutschland Gruppe erfülle deshalb diese Erwartung, indem sie im Rahmen des zwischenzeitlich in der Branche breit bekannten Fairplay-Prozesses Kostenvoranschläge und Reparaturrechnungen zwischen Versicherern und Herstellerwerkstätten elektronisch austausche. Dies ermögliche eine automatisierte Prüfung von Kostenvoranschlägen und Reparaturrechnungen, so dass die Schadenregulierung schnellstens erfolgen könne. "Mit Fairplay wird die Schadenbearbeitung nachhaltig für alle Beteiligten schlanker gestaltet, ohne qualitative Abstriche machen zu müssen. Der elektronische Austausch bietet Versicherern, Werkstätten und Kunden eine hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit im Versicherungsfall", so Roland Stoffels wörtlich. Die GDSM ist für die Bearbeitung von Groß- und Spezialschäden sowie für das Management und die Steuerung des Segments Schaden der Generali Deutschland Gruppe verantwortlich. Die Gesellschaft gilt heute als einer der größten Schadenmanager im deutschen Versicherungsmarkt. Verhandlungsführer bei Opel, Ford und Generali Die Verhandlungen führten auf Generali-Seite neben Stoffels vor allem der GDSM-Chef für Kooperationsmanagement, Ulrich Rothaufe, und Chef-Sachverständiger Frank Decker. Verhandlungsführer für Opel waren Michael Reitz, Leiter Unfallschadenmanagement und Frank Mund, Sprecher des Arbeitsausschusses Service im Verband Deutscher Opel-Händler (VDOH) sowie Mitgesellschafter des Opel-Autohauses Autozentrum West. Im AZ West Mönchengladbach wurde bei einer ersten Besprechung im September des Vorjahres übrigens auch der Startschuss für die jetzt netzübergreifende Fairplay-Kooperation mit der Generali-Gruppe gelegt. Eingebunden in die weiteren Verhandlungsstufen waren von Opel-Seite auch Thomas Bieling als Sprecher VDOH und Opel-Servicechef Wolfram Knobling. Der Rüsselsheimer Service-Direktor wird übrigens auch auf dem 7. AUTOHAUS-Schadenforum in Potsdam zur Positionierung von Opel im Schadenmanagement referieren. Bei Ford lag die Gesprächsführung wie üblich bei Manfred Reddig, dem Geschäftsführer der Ford-Händler Dienstleistungs-GmbH (FHD), unterstützt durch seine Geschäftsführungskollegen von FHD und Ford-Partner Verband sowie Ford-Servicechef Reinhard Zillessen und Bertram Schilli, den Leiter Karosseriereparaturen & Umweltmarketing der Ford Service Organisation. Für Ford ist die Generali-Kooperation bereits die sechste Fairplay-Kooperation mit einem Versicherer des deutschen Marktes (siehe auch AH-Schaden§manager vom 24.6.2011). Blaser: "Deutliche Verbesserung der Zusammenarbeit mit Werkstätten" Dass die Fairplay-Kooperationen in der Generali-Gruppe ein Thema sind, das einen hohen Stellenwert besitzt, wird auch daran sehr deutlich, dass sich Roman Blaser, Vorstand Komposit und Schaden, gegenüber AUTOHAUS-Schaden§manager "in der Tat froh" darüber gezeigt hat, dass wir diesen Kooperationsansatz jetzt auch in der Generali-Gruppe starten, zum Wohle unserer Kunden, aber natürlich auch zur weiter deutlich verbesserten Zusammenarbeit mit den Werkstätten". Blaser (55) wechselte am 1. Mai 2009 in den Vorstand der Generali. Zuvor war er bei der Allianz für das gesamte Kompositgeschäft des deutschen Marktes zuständig und auch Chef des Bereiches Automobilwirtschaft. Gemeinsam mit Schadenchef Michael Wagner hat er das "Fairplay"-Konzept ursprünglich entwickelt und vorangetrieben. Mittlerweile wurde es nicht nur von "seiner" Generali und der AachenMünchener, sondern auch von zahlreichen weiteren Versicherern im Markt und den großen Automobilherstellern übernommen. Die Generali Deutschland Gruppe ist mit über 16,2 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und mehr als 13,5 Millionen Kunden heute der zweitgrößte Erstversicherungskonzern auf dem deutschen Markt. (wkp)