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FCA: "Unser Ziel ist es, Jeep zur SUV-Volumen-Marke zu entwickeln"

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"Unser Ziel ist es, Jeep zur SUV-Volumen-Marke zu entwickeln"
Thomas Baumhardt
© Foto: FCA Germany

Um auch künftig vom SUV-Boom profitieren zu können, sucht Jeep in Deutschland nach weiteren Vertriebspartnern. Ein Gespräch mit Thomas Baumhardt, Manager Network Strategy bei FCA Deutschland.

Herr Baumhardt, Sie werben um neue Vertriebspartner für die Marke Jeep. Wer kommt dafür infrage?

Thomas Baumhardt: Jeep ist eine SUV-Nischenmarke, die inzwischen aber ein vollständiges Sortiment innerhalb der SUV-Range bietet. Dieses neue Potenzial der Marke gilt es zu erschließen. Erklärtes Ziel ist es, Jeep zur SUV-Volumen-Marke zu entwickeln, insbesondere mit Modellen wie Jeep Renegade und Jeep Compass, die bereits für um die 20.000 Euro zu haben sind. Primär sprechen wir daher volumenorientierte Händler an, die aber auch bereit sind, in eine neue Markenwelt zu investieren.

Was bedeutet das genau?

T. Baumhardt: Jeep steht für sich und sollte auch so beworben und präsentiert werden. Jeep eignet sich weniger für Autohäuser, die noch einen Fünft-Anbieter als Beistellmarke suchen, das funktioniert auch nicht. Wichtig sind uns spezialisierte Jeep Verkäufer, die sich mit den Produkten vertraut machen und im Idealfall identifizieren können. Jeep Technik z.B. im Hinblick auf 4WD und Motoren sollte verstanden und Kunden entsprechend kommuniziert werden können, das gehört einfach zum Kern der Marke. Unsere Fahrzeuge können viel, und das muss im Verkaufsgespräch rüberkommen. Uns ist natürlich klar, dass dies nicht von Tag eins an so sein wird, und dass jeder neue Händler eine Übergangsphase zur Einarbeitung benötigt, während der wir ihn aber umfangreich unterstützen.

Welche baulichen Voraussetzungen erwarten Sie?

T. Baumhardt: Das Minimum an Ausstellungsfläche für Jeep beträgt 200 Quadratmeter Showroom, in größeren Städten 300 Quadratmeter. Diese Ausstellungsfläche kann in ein bestehendes Gebäude integriert werden, wo dann auch die Jeep CI umgesetzt wird. Wir bieten neuen Händlern die Möglichkeit, schnell zu starten und die Jeep spezifischen Anpassungen sukzessive z.B. innerhalb eines Jahres vorzunehmen.

Welche Hilfe bekommen neue Jeep Händler von FCA?

T. Baumhardt: Unter bestimmten Voraussetzungen unterstützen oder übernehmen wir die Planung der Ausstellungsfläche vor Ort und tragen anteilig auch die Investition in die neue CI. Außerdem unterstützen wir u.U. in den ersten 18 Monaten zusätzlich angestellte Jeep Verkäufer mit einem Euro-Betrag bzw. sind auch behilflich, gegebenenfalls entsprechendes Personal zu rekrutieren oder bestehendes auszubilden. Wir unterstützen zudem die Marktbearbeitung, bieten Marketing-Support vor allem für die Einführungskampagnen der ersten ein bis zwei Jahre.


Das Interview mit Thomas Baumhardt wurde geführt im Rahmen der Jeep-Sonderpublikation "Chancen für Macher". Das Markenportrait ist erschienen als Verlagssonderbeilage mit freundlicher Unterstützung von FCA Deutschland im AUTOHAUS Magazin 22/2018 sowie als Download-PDF. Das vollständige Jeep-Markenportrait mit 20 Seiten Umfang findet sich für interessierte Händler auf der Suche nach einer weiteren Marke unter: www.autohaus.de/jeep

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