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02.07.2013

Fuhrpark

In 19 Tagen zum Flottenmanager

Fuhrpark
In 19 Tagen zum Flottenmanager
Ab sofort gibt es eine Ausbildung zum "zertifizierten Fuhrparkmanager" vom Fuhrparkverband und der Dekra.
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Der Bundesverband Fuhrparkmanagement und die Dekra bilden in einem bundesweit einheitlichen Programm "zertifizierte Fuhrparkmanager" aus. Bislang gab es keine bundesweiten einheitlichen Standards – dieser Makel ist nun beseitigt.

Fuhrparksteuerung hat oftmals etwas mit "learning by doing" zu tun. "Stellen Sie sich den in der Praxis vorkommenden Fall vor, dass ein Mitarbeiter mit technischer oder kaufmännischer Ausbildung gewissermaßen per Handschlag zum Fuhrparkmanager wird. In seinem Spezialgebiet, zum Beispiel Einkauf oder Wartung, wird er bereits von Anfang an einen exzellenten Job machen, aber das reicht nicht", umreißt Jörg Mannsperger, Geschäftsführer der Dekra Akademie und Vorstandsmitglied von Dekra SE, ein mögliches Szenario.

"Denn ab sofort benötigt er betriebswirtschaftliche, juristische und technische Kenntnisse gleichermaßen. Wer die nicht hat, kann in seinem Aufgabengebiet kaum strategische Weitsicht entwickeln und fährt gewissermaßen ständig bei Nebel."

Fit in allen Flottenthemen

Ein Grund für das "learning by doing"-Prinzip lag am Fehlen eines bundesweiten Standards in der Qualifizierung – dieser Makel ist nun beseitigt. "Wir haben neue, umfassende Qualitätskriterien für die Ausbildung von Fuhrparkmanagern entwickelt und werden im Rahmen des Ausbildungsgangs 'zertifizierter Fuhrparkmanager' ab sofort exklusiv mit der Dekra Akademie ein neues Qualifizierungsprogramm umsetzen", erklärte heute Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Fuhrparkverbandes.

Damit Flottenchefs in den betriebswirtschaftlichen, juristischen und technischen Teilbereichen ihrer Arbeit Grundlagen erfahren, bieten die beiden Zertifizierungs-Partner bundesweit eine umfassende Ausbildung an. Insgesamt gibt es sieben Themenkomplexe, deren Inhalte an 19 Tagen vertieft werden.

Modulares Angebot

Hinzu kommt die Zertifizierung über zwei Tage. Diese modulare Aufteilung sorgt trotz des erheblichen Zeitaufwandes für die nötige Flexibilität und hat außerdem den Vorteil, dass Module je nach Vorwissen auch einzeln gebucht werden können. Eine Zertifizierung setzt allerdings den Besuch aller Module und das Bestehen der Abschlussprüfung voraus, heißt es seitens des Fuhrparkverbandes. Am Ende wartet eine einheitliche, transparente Prüfungsordnung auf die Teilnehmer.

Standardisierte Prüfungsrichtlinien

"Die Inhalte enthalten das notwendige theoretische Fachwissen und werden durch direkten Praktiker-Input kontinuierlich weiterentwickelt", erklärt Axel Schäfer, Geschäftsführer des Fuhrparkverbandes. Ein vom Verband einberufener Arbeitskreis "Qualifizierung" übernimmt die fachliche, neutrale Qualitätssicherung auf Basis der neuen Standards. Die Teilnehmer erhalten zusätzlich Zugriff auf das "Fuhrparkcockpit" – eine digitale Fachpublikation des Verbandes. "Außerdem werden die standardisierten Prüfungsrichtlinien von uns weiterentwickelt. Das halten wir für essentiell", unterstreicht Schäfer. (red)