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Geplante Kooperation: VW-Aufsichtsrat stimmt Zusammenarbeit mit Ford zu

Geplante Kooperation
VW-Aufsichtsrat stimmt Zusammenarbeit mit Ford zu
Der VW-Aufsichtsrat gibt nach dpa-Informationen grünes Licht für die gemeinsame Kooperation mit Ford.
© Foto: picture alliance / Julian Stratenschulte / dpa

Die Allianz des Autokonzerns VW mit dem US-Rivalen Ford ist nach dpa-Informationen beschlossene Sache.

Schon länger gab es zwischen VW und Ford Gespräche darüber, im Segment leichte Nutzfahrzeuge gemeinsam Synergien zu schaffen. Nun soll das Vorhaben einen großen Schritt vorangekommen sein. Der Volkswagen-Aufsichtsrat habe einer grundsätzlichen Einigung über die geplante Kooperation zugestimmt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus gut informierten Kreisen. Details sollen demnach erst in der kommenden Woche - vermutlich auf der Automesse in Detroit - bekanntgegeben werden. Volkswagen äußerte sich nicht dazu.

VW und Ford planen früheren Angaben zufolge vor allem eine Kooperation beim Bau kleinerer Nutzfahrzeuge, um Kosten zu sparen. Nach Einschätzung von VW-Konzernchef Herbert Diess sind beide Hersteller in dem Segment jeweils zu klein, um eine weltweite Rolle spielen zu können. Zusammen könnten die Autobauer Ausgaben für Forschung und Entwicklung teilen, auch könnten die Werke besser ausgelastet werden. Eine Kapitalbeteiligung sei aber kein Ziel der Gespräche und auch kein Teil der Überlegungen.

Amarok als erstes gemeinsames Projekt

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur könnte der Pickup Amarok eines der ersten gemeinsamen Projekte werden. Zunächst nur eine Option ist demnach eine mögliche Zusammenarbeit bei der Entwicklung autonom fahrender Autos sowie von Elektroautos oder künftigen Verbrennungsmotoren. Die Ford-Tochter Argo entwickelt Systeme für autonom fahrende Autos. Schon im Dezember war eine grundsätzliche Einigung zum Bau von Transportern bekanntgeworden.

VW hatte Mitte November angekündigt, seine Investitionen in Elektromobilität, autonomes Fahren und Digitalisierung in den kommenden fünf Jahren auf knapp 44 Milliarden Euro aufzustocken. (dpa)

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