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Arbeitsalltag: Unhöflich und unkonzentriert

Insbesondere bei jungen Menschen mangelt es an Respekt und Umgangsformen im Beruf.
© Foto: Fotolia/Klaus-Peter Adler

Soziale Netzwerke führen im Arbeitsalltag unter anderem zu einer fehlenden Trennung von Beruflichem und Privatem, Abnahme von Höflichkeitsformen sowie Konzentrationsschwäche.


Datum:
12.03.2013
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Soziale Netzwerke verändern das Verhalten ihrer Nutzer im Arbeitsalltag auf negative Weise. Das geht aus einer neuen Studie des Instituts Ibi Research an der Universität Regensburg hervor, die im Auftrag der Internet World Messe erstellt und am Dienstag veröffentlich wurde. So war für eine Mehrheit der befragten 1.000 Experten der Online-Branche (69 Prozent) die Digitalisierung mit konkreten Nachteilen verbunden.

Die stärksten Auswirkungen der Digitalisierung sehen laut der Studie 91 Prozent der Internetexperten im Bereich der Arbeitswelt. 79 Prozent der Experten stellen daher auch ein verändertes Verhalten der Arbeitnehmer im Arbeitsalltag durch die Social Networks fest. Fehlende Trennung von Beruflichem und Privatem, Abnahme von Höflichkeitsformen sowie Konzentrationsschwäche sind nur einige der spontan genannten Effekte.

"Aus Sicht der Befragten hat die Nutzung sozialer Netzwerke sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf das Verhalten im Arbeitsalltag", kommentiert Studienleiter Michael Wittmann, Consultant bei Ibi Research die Ergebnisse. "Zum einen werden größere Kommunikationsbereitschaft und Transparenz als Folge wahrgenommen, auf der anderen Seite aber auch mangelnde Höflichkeit und sinkende Aufmerksamkeit."

Jugendliche sind nicht ausreichend vorbereitet 85 Prozent der Befragten beobachten diese Entwicklung vor allem bei jüngeren Arbeitnehmern. Aber auch schon bei der Vorbereitung auf die Arbeitswelt in Schule, Studium und Ausbildung sehen die Experten Defizite der heranwachsenden Generation. So sieht die Mehrheit vor allem Nachholbedarf bei den Themen Respekt (60 Prozent) und Umgangsformen (55 Prozent).(jko)

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