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Marktbeobachtung: Gebrauchte Mini-Vans besonders wertstabil

Schwacke ermittelte für dreijährige Mercedes B-Klassen einen Restwert von 57,7 Prozent.
© Foto: Daimler

Mit einem durchschnittlichen Restwert von rund 53 Prozent liegen Gebrauchtwagen des Segments Mini-Vans über dem Marktdurchschnitt, wie eine neue Schwacke-Analyse zeigt. Besonders gefragt ist die Mercedes B-Klasse.


Datum:
27.07.2012
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Das Segment Mini-Van ist bei Gebrauchtwagenkäufern sehr beliebt, wie die Schwacke-Analyse von Standtagen und Restwerten zeigt, die der Branchendienstleister am Freitag in Maintal veröffentlichte. Bei der Auswertung der volumenstärksten Baureihen zeigten sich demnach die kleinen Vans – mit Ausnahme des Nissan Note – außergewöhnlich werthaltig. Hierbei wurde die Bewertung für Gebrauchtwagen mit drei Jahren Alter und einer Laufleistung von 45.000 Kilometer vorgenommen.

Liegt schon das Gesamtsegment mit einem durchschnittlichen Restwert von rund 53 Prozent über dem Marktdurchschnitt, zeigten sich einige Modelle noch deutlich wertstabiler. Dies drückt sich laut Schwacke analog auch in der wichtigen Prognose der Wertentwicklung aus: Der Dienstleister ermittelte hier für eine dreijährige Mercedes B-Klasse einen Restwert von 57,7 Prozent, doch auch Skodas Roomster ist nach Prognose der Markt-Experten mit 57,3 Prozent Restwert besonders preisstabil.

Standzeiten

Unüblich starke Unterschiede gibt es im Mini-Van-Segment im Bezug auf die Standtage, so Schwacke weiter. Hier untersuchte der Dienstleister die Dauer zwischen An- und Verkauf im gewerblichen Handel – ein wichtiger Gradmesser für die Beliebtheit eines einzelnen Modelles. Dabei wurden extreme Unterschiede deutlich. Während die noch junge Mercedes B-Klasse in rekordverdächtigen 29 Tagen abverkauft werden könne, müssten Händler beim Peugeot 3008 durchschnittlich 145 Tage auf einen Käufer warten.

Die Nachfrage schwankt laut Schwacke sogar je nach Motorisierung erheblich: der Hyundai ix20 wird bei-spielsweise als Benziner 36 Tage eher verkauft als das baugleiche Modell mit Dieselantrieb. Hier zeigt sich einmal mehr, dass im Neuwagengeschäft derzeit zwar ein Diesel-Boom herrscht, preissensible Gebrauchtwagenkäufer aber bevorzugt zu Benzinern greifen. (jko)

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