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Verband: ZDK will Händler beim Internet-Fahrzeugverkauf stärker unterstützen

Neuwagenverkauf im Internet. Dazu veranstaltete der ZDK gemeinsam mit MeinAuto.de eine Podiumsdiskussion (v.l.): Alexander Bugge, Meinauto.de, Moderator Klaus Uckrow, Auto Zeitung, Ulrich Fromme, ZDK.
© Foto: ZDK

In Deutschland seien einer aktuellen Capgemini-Studie zufolge 32 Prozent der Menschen bereit, ihr Auto komplett über das Internet zu kaufen. Diesem Wandel des Konsumentenverhaltens, der in anderen Branchen längst Alltag sei, könne man sich auch im Fahrzeughandel nicht verschließen.


Datum:
27.04.2012
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Einen Leitfaden für die Autohäuser zur optimalen Nutzung des Internets beim Fahrzeugverkauf will das Deutsche Kfz-Gewerbe (ZDK) auf den Weg bringen. Mancher Händler habe auf diesem Gebiet noch erheblichen Nachholbedarf, sagte ZDK-Vizepräsident Ulrich Fromme bei einer Podiumsdiskussion in Köln. In Deutschland seien einer aktuellen Capgemini-Studie zufolge 32 Prozent der Menschen bereit, ihr Auto über das Internet zu kaufen. Diesem Wandel des Konsumentenverhaltens, der in anderen Branchen längst Alltag sei, könne man sich auch im Fahrzeughandel nicht verschließen.

Weniger erfreut zeigte sich Fromme über die Rabattschleuderei, die etwa durch die Fahrzeugvermittlung diverser Internet-Börsen befeuert werde. Es sei völlig unverständlich, dass sogar Fahrzeuge mit zum Teil langen Lieferzeiten im Internet mit zweistelligen Nachlässen angeboten würden. "Mit solchen zum Teil irrealen Konkurrenzangeboten gehen die Interessenten dann zu einem örtlichen Händler und erwarten, dass er darauf eingeht. Im Ergebnis wird so auch eigentlich vernünftigen Händlern der durchschnittliche Bruttogewinn vermasselt, wenn sie nicht zu viele Geschäfte verlieren wollen", sagte der ZDK-Vize.

Nach Ansicht von Fromme müssen gemeinsam mit den Herstellern Rabatt- und Bonussysteme gefunden werden, die die Leistungen der Händler angemessen honorieren. Der Fahrzeugverkauf über das Internet erfordere Transparenz und Seriosität, und das sowohl bei den Angeboten auf den eigenen Internetseiten der Händler als auch bei den Fahrzeugbörsen. Nur so könnten Käufer vor betrügerischen Anbietern und Anzeigen geschützt werden. "Daher haben ZDK, Wettbewerbszentrale, ADAC und die beiden Internetbörsen Autoscout24 und Mobile.de Spielregeln in einem Kodex für den Fahrzeughandel im Internet aufgestellt", so Fromme. Börsen, die diese Regeln für ihre Inserenten verbindlich machten, würden den Kodex auf ihren Internetseiten veröffentlichen. (se)

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