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Werkstatt-HU: "Keine Alternative zum dualen System"

*Von links: Rainer de Biasi (GTÜ), Dr. Martin Endlein (AUTOHAUS), Prof. Dr. Jürgen Brauckmann (TÜV Rheinland Berlin Brandenburg Pfalz), Dr. Gerd Neumann (Dekra), Christoph Diwo (KÜS), Dr. Klaus K. Kleinherbers (TÜV Nord) und Bernhard Kerscher (TÜV Süd).
© Foto: Springer Fachmedien München GmbH/Johanna A. Koch

Bei einem Round Table zur Werkstatt-HU in München betonten Vertreter der Überwachungsorganisationen, dass Prüfung und Reparatur weiterhin strikt getrennt werden müssten.


Datum:
03.07.2012
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Die Diskussion um die so genannte Meister-HU geht weiter. Am Dienstag kamen Rainer de Biasi (GTÜ), Prof. Dr. Jürgen Brauckmann (TÜV Rheinland Berlin Brandenburg Pfalz e. V.), Dr. Gerd Neumann (Dekra), Christoph Diwo (KÜS), Dr. Klaus K. Kleinherbers (TÜV Nord) und Bernhard Kerscher (TÜV Süd) als Vertreter der Prüforganisationen zu einem Round Table nach München, um die Positionen abzuwägen und die Thesen zu diskutieren.

AUTOHAUS-Chefredakteur und Verlagsleiter Ralph Meunzel begrüßte die Teilnehmer im Gebäude der Springer Fachmedien GmbH und eröffnete die Gesprächssrunde. Die Anwesenden betonten, dass sich das bisherige System der Trennung von Reparatur und Prüfung bewährt habe und auch im Ausland erfolgreich eingesetzt werde. Das gelte auch im Hinblick auf die Verkehrssicherheit. Wenn es zu einem harmonisierten Modell auf EU-Ebene kommen sollte, dann zeige das deutsche Modell Vorbildcharakter, so die Teilnehmer.

Was die Diskussion mit dem ZDK betrifft, so habe es offenbar derzeit noch keine Einladung an die Prüfdienste gegeben. Man sei aber weiterhin grundsätzlich gesprächsbereit und freue sich über eine Einladung, um ein Gespräch unter gleichberechtigten Partnern zu führen.

Ein weiterer Schwerpunkt waren die Investitionen in die Aus- und Weiterbildung der Prüfingenieure, die derzeit von den Organisationen getätigt werden. Ferner wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen, Kosten für die ISO-Zertifizierung und –Akkreditierung der jeweiligen Unternehmen sowie die geplante Harmonisierung auf EU-Ebene erörtert.

HU als Wettbewerbsmittel

Eine Befürchtung der Teilnehmer war, dass neben den AU-Gebühren bei einer möglichen Werkstatt-HU auch die Kosten für die HU als Wettbewerbsmittel eingesetzt werden könnten. Dies sei der Qualität nicht zuträglich. Ein weiterer Diskussionspunkt in diesem Zusammenhang waren die Auswirkungen einer Veränderung des bisherigen dualen Systems auf das Vertrauen des Kunden. Abschließend unterstrichen die Vertreter der Prüforganisationen, dass es zur klaren Trennung zwischen Prüfen und Reparieren keine Alternative gebe. (en)

Ein ausführlicher Bericht folgt in AUTOHAUS 14/15.

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