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Forscher: IKT werden für E-Autos immer wichtiger

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IKT werden für E-Autos immer wichtiger
IKT spielen bei der angedachten Kommunikation zwischen E-Fahrzeug und Energienetzen eine große Rolle.
© Foto: Philipp Guelland/ddp

Die Stromer der Zukunft müssen deutlich intelligenter werden als heutige Modelle. Gefordert ist jetzt die Autoindustrie, die mehr Standardkomponenten und offene Plattformen entwickeln muss.

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) werden für die Elektroautos der Zukunft noch bedeutsamer. Das geht aus einem am Dienstag vorgelegten Abschlussbericht eines Forschungsprojekts des Bundeswirtschaftsministeriums hervor. Demnach müssen bis zum Jahr 2030 mehr Standardkomponenten eingesetzt werden. Offene und erweiterbare Basisplattformen würden ebenso eine immer wichtigere Rolle spielen wie Software als Ersatz für Steuergeräte und mechanische Bauteile. Das künftige E-Fahrzeug müsse zu einem "Smart-Car" werden, hieß es.

"Die Studienergebnisse zeigen eindrucksvoll, welche Herausforderungen bei der Weiterentwicklung des Elektroautos auf die gesamte automobile Wertschöpfungskette zukommen", betonte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) in Berlin. Er forderte die deutschen Hersteller auf, notwendige Kompetenzen im Bereich IKT aufzubauen und die Potenziale der neuen IKT-Architektur zu nutzen.

Die Anforderungen an die Stromer der Zukunft sind groß: Sie müssen leichter als heutige Modelle sein und über neue Funktionen und Eigenschaften verfügen, um zum Beispiel Fahrleistung, Fahrkomfort und Sicherheit zu verbessern. Auch für die geplante Verständigung der Fahrzeuge mit anderen Verkehrsteilnehmern und künftigen Energie- und Verkehrsnetzen gelten Informations- und Kommunikationstechnologien als entscheidend. Bereits heute sind IKT laut Wirtschaftsministerium für bis zu 80 Prozent aller Innovationen im Fahrzeug verantwortlich.

An dem Projekt "eCar-IKT-Systemarchitektur für Elektromobilität" beteiligten sich unter anderem Wirtschaftsunternehmen, Forschungsinstitute und Universitäten. Sie befragten zu dem Thema rund 250 Experten aus 14 Branchen, Verbänden, Verbraucher- und Umweltorganisationen, Politik und Wissenschaft, darunter auch zahlreiche Mitglieder der Nationalen Plattform Elektromobilität. (rp)

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