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Karosseriecenter Wolfrum: K&L Ostermeier erhält 100. Spanesi Touch Mess-System

Karosseriecenter Wolfrum
K&L Ostermeier erhält 100. Spanesi Touch Mess-System
Das 100. Spanesi Touch Portable ist seit Mitte Oktober bei der Ostermeier GmbH in München im Einsatz: Richard Wolfrum jun. (2. v. l.) und sein Vater Richard Wolfrum (5. v. r.) vom Generalimporteur wiesen Geschäftsführer Ulrich Becker (4. v. r.) und sein Karosserieteam persönlich in das Jubiläumsgerät ein.
© Foto: Ostermeier

Immer mehr Betriebe sind von den Vorteilen des Spanesi Touch Portable überzeugt. Das Karosseriecenter Wolfrum, Exklusiv-Vertriebspartner für Deutschland und Österreich, konnte kürzlich das 100. System an die Ostermeier GmbH ausliefern.

Über mangelnde Nachfrage kann sich Richard Wolfrum, Exklusivvertreter für Spanesi in Deutschland und Österreich, aktuell nicht beklagen: "Wir liegen 2015 mit unseren Verkaufszahlen des Touch Portable hinter den USA weltweit auf Platz zwei – noch vor China und Japan!" Nach der Freigabe durch den Stuttgarter Sportwagenhersteller wurden dieses Jahr allein zehn Geräte an Porsche Zentren bundesweit ausgeliefert.

Wo liegen die Vorteile des mobilen italienischen Vermessungssystems? AUTO­HAUS sprach mit Ulrich Becker, Geschäftsführer des Münchener K&L-Betriebs Ostermeier, über seine Erfahrungen nach rund zwei Monaten Praxiseinsatz.

AH: Herr Becker, Sie leiten seit 18 Jahren ein großes K&L-Zentrum, sind Partnerbetrieb von Eurogarant und Glasurit. Warum haben Sie sich zum Kauf des Spanesi Touch Portable entschieden?

U. Becker: Ich bin aus mehreren Gründen von der Qualität dieses Produktes überzeugt. Zum einen ermöglicht es uns die heutzutage unabdingbare Dokumentation unserer Arbeit in der Unfallinstandsetzung. Wir stehen immer mehr in der Pflicht, gegenüber unseren Kunden und Auftraggebern lückenlos nachweisen zu können, welche Tätigkeiten wir am Fahrzeug ausgeführt haben und warum. Das bringt uns Sicherheit! Zudem können wir Standzeiten sowie Kosten reduzieren und dadurch mehr Aufträge abwickeln – gerade im Versicherungsfall und bei Großkunden wie Leasinggesellschaften oder Flotten wichtige Argumente.

AH: Wie funktioniert dies in der Praxis?

U. Becker: Mit dem Spanesi Touch Portable kann beispielsweise schnell und einfach eine Eingangsvermessung durchgeführt werden, um einen eventuellen Rahmenschaden festzustellen. Das Fahrzeug muss dazu nicht mehr mit geliehenen Winkelsätzen auf der Richtbank fixiert werden, was oft mehrere Stunden Verzögerung bedeutet hat. Nun kann unsere Werkstattmannschaft zügig entscheiden, ob nur Schraubteile betroffen sind oder sich der Rahmen durch einen Aufprall verzogen hat. Vor allem bei modernen Fahrzeugen mit Verbundstrukturen aus Stahl, Aluminium oder auch Kunststoff ist dies ein erheblicher Vorteil. Diesen Service bieten wir übrigens auch Kfz-Sachverständigen und anderen Betrieben aus der Region an.

AH: Ist das Gerät universell einsetzbar?

U. Becker: In der Datenbank sind ab Werk mehr als 3.800 der gängigsten Modelle abgespeichert, damit kann das Gros der Schäden abgedeckt werden. Fehlende Fahrzeuge können bei Bedarf angefragt werden. Hier erhält man über Spanesi beziehungsweise den Importeur Wolfrum sehr schnell die notwendigen Informationen. Zudem sind auch Vergleichsmessungen möglich, deren Daten abgespeichert und in Zukunft genutzt werden können. Dies ist zum Beispiel im Old­timerbereich bei einem Wiederaufbau oder einer Komplettinstandsetzung sehr hilfreich. Aus meiner Sicht kann ein moderner K&L-Betrieb unserer Größe auf dieses Gerät nicht verzichten.


Vorteile des Touch-Systems

Eine schnelle Schadendiagnose ist ohne Zuhilfe­nahme von Adaptern möglich. Die kompakte Bauweise ermöglicht einen einfachen Transport auch im Pkw. Das Gerät ist universell mit jeder Hebebühne verwendbar, der flexible Messarm mit fünf Gelenken und zwei Verlängerungen ist ausreichend, um alle Messpunkte zu erreichen. Die Bedienung ist aufgrund benutzerfreundlicher Software einfach und alle Hauptpunkte des Fahrgestells sowie der Aufhängung in einer Datenbank verfügbar. Möglich ist darüberhinaus auch die Erstellung einer eigenen Datenbank (z.B. für externe Punkte). Die Diagnoseausdrucke sind in Grafik- und Tabellenform leicht verständlich. Zusätzlich erlaubt das Touch-System, alle mechanischen Teile (egal, ob im ein- oder ausgebauten Zustand) zu vermessen und zu prüfen.

Fakten zum K&L Betrieb Ostermeier

Das Unternehmen wurde 1953 in München-Haidhausen von Hans Ostermeier gegründet, der den Betrieb insgesamt 44 Jahre leitete. Seit 1997 steht der DEKRA-zertifizierte EUROGARANT Fachbetrieb unter der Geschäftsführung von Ulrich Becker. Ostermeier ist außerdem Partnerbetrieb des BASF-/Glasurit-Profinetzwerkes ColorMotion. Der Neubau wurde im Vorjahr als hoch moderner Betrieb im Münchner Stadtteil Trudering auf 4.200 qm Grundstück mit 1.900 qm überbauter Fläche eröffnet. Mehr als 25 Mitarbeiter werden in den unterschiedlichsten Fachbereichen beschäftigt. Die Dienstleistungspalette umfasst Unfallreparaturen, Lackierungen, Smart-Repair sowie eine Reihe auch werterhaltender Maßnahmen für Privat- und Flottenkunden. (wkp)